Hausärzteverband Oberbergischer Kreis
Hausärzteverband Oberbergischer Kreis

22.06.2016

Interessierte Zuhörer in Waldbröl bei der Informationsveranstaltung des Hausärzteverbandes zum Zukunftsprojekt "Hausarztzentren", welches die hausärztliche Versorgung wohnortnah zukunftsfähig gestalten und sowohl Hausärzten, die Nachfolger suchen, als auch jungen Hausärzten, die unter guten Arbeitsbedingungen in Teams angestellt arbeiten wollen, sehr gute Arbeitsbedingungen und berufliche Chancen bieten soll und schnell in den nächsten Monaten an den Start gehen wird. Ein Pressebericht.

30.05.2016

Der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes Dr. Krolewski berichtet auf Einladung der Gemeinde Morsbach im Sozialausschuss ausführlich zum Projekt "Hausarztzentren" und den Möglichkeiten zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Morsbach. Ein Pressebericht

 

18.05.2016

 

Der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes

Dr. Krolewski berichtet im Ausschuss für Gesundheit und Notfallvorsorge des Oberbergischen Kreises zum aktuellen Stand des Projektes "Hausarztzentren" des Deutschen Hausärzteverbandes und aller Einrichtungen der Hausärzteverbandsgruppe gegen den Hausärztemangel mit Oberberg als Modellregion.

Informationen erfolgen ebenfalls an die oberbergischen Hausärzte, die Kreisstelle der KVNO und den Vorstand der KVNO.

Die Folien zum Vortrag

29.04.2016

Neuwahl des Vorstandes des Hausärzteverbandes Nordrhein e.V. bei der Delegiertenversammlung des Landesverbandes in Köln:

Der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes kandidiert auf einen der vier Beisitzerplätze und wird einstimmig gewählt.

Damit kann die bisherige themenorientierte Arbeit zu wichtigen hausärztlichen Fragestellungen, Organisation und Vorantreiben neuer Strukturen gegen den Hausärztemangel, Notdienstreform, Anti-Regress-Kampf u.a. weiterhin in guter Vernetzung mit der Hausärzteverbandsgruppe auf Landes- und auch Bundesebene weiterhin gut eingebracht werden.

21.04.2016

 

Hausärztlicher Qualitätszirkel Oberberg-Mitte am 21.04.2016 zu der sich verschärfenden hausärztlichen Versorgungssituation im Südkreis:

Auszug aus dem Protokoll:

 
"Im Zeitraum Januar bis Juni 2016 werden in den Südkreisgemeinden Reichshof,Morsbach,Waldbröl und Nümbrecht mehr als 10 v.H. der Hausarztpraxen ohne Nachfolger wegfallen und der Versorgungsgrad z.B. in Morsbach auf 45 v.H. fallen und in
Reichshof auf 60 v.H. unter Anwendung der Bedarfsplanungsrichtlinien auf die jeweilige
Kommune.
 
Befragte Hausarztpraxen haben erklärt, dass ihre individuellen
Bewältigungsmöglichkeiten (Kapazitätserhöhung, Finden von angestellten Ärzten,Nachfolgern) erschöpft sind.
Bei Verschärfung der Situation werden unversorgte
Patienten und darunter akut oder chronisch Schwerkranke herumirren und zu einer Notwendigkeit effektiver und massiv belastender Triage-Maßnahmen im Anmeldebereich
von Hausarztpraxen führen.

Um diese Situation abzuwenden, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen. Es werden die Grundsatzbeschlüsse des Hausärzteverbandes zu Konzepten zu hausarztgeführten
Einrichtungen (Hausarztzentren) vom 16.04.2016 angesprochen, die jetzt im Wettlauf gegen die Zeit operativ aufgrund neuer gesetzlicher Möglichkeiten entwickelt und demnächst den Kollegen und der Öffentlichkeit in allen konkreten Aspekten vorgestellt
werden sollen, spätestens nach der Sommerpause.
Die neuen Modelle sollen sowohl abgebenden Hausarztpraxen als auch dem ggfs. an Anstellungsverhältnissen
interessierten Nachwuchs (geregelte Arbeitszeiten,Vereinbarkeit von Beruf und Familie) attraktive Bedingungen bieten.
Die bestehenden Hausarztpraxen im Oberbergischen
stellen wohnortnahe und von der Bevölkerung gewünschte Versorgungschwerpunkte mit hohen Fallzahlen dar und können deshalb unter Entwicklung attraktiver Arbeitsbedingungen wirtschaftlich geführt werden.
Der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes ist in die operative Entwicklung eingebunden und es wird mit hoher Priorität im gesamten Verband an den Konzepten und ihrer Umsetzung gearbeitet bei einstimmiger Beschlussfassung durch die Delegierten aller Landesverbände des Deutschen Hausärzteverbandes bei der Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes am 15./16.04.2016 in Freiburg i. Br..
Die Realisierung dieser Konzepte wird für die Zukunft der hausärztlichen Versorgung im Oberbergischen Kreis entscheidend sein, da es sonst absehbar zu Szenarien der
Unterversorgung und massiven negativen Auswirkungen auf den ambulanten und stationären Versorgungsbereich kommen wird, der als „Domino-Effekt“ durch den oberbergischen Hausärzteverband seit 2013 beschrieben wurde."

 

 
 

 

 

Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes 15./16. April 2016 in Freiburg

15./16. April 2016

 

Der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes Dr. Ralph Krolewski nimmt als Delegierter für den Nordrheinischen Hausärzteverband an der Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes in Freiburg i. Br. teil.

 

Die Delegierten aller Landesverbände stimmen einstimmig für ein vom Bundesvorstand vorgeschlagenes Modell zur Entwicklung hausarztgeführter Hausarztzentren nach den neuen gesetzlichen Möglichkeiten.

Dr. Krolewski spricht sich in einem Statement deutlich für das Konzept aus, da z.B. auch im Oberbergischen Kreis die individuellen Möglichkeiten der Hausarztpraxen , hausärztliche Verstärkung oder Nachfolger im notwendigen Umgang zu finden , erschöpft sind. "Wir benötigen vom gesamten Verband und seinen Organisationen getragene Lösungen und Umsetzungsstrategien im Wettlauf gegen die Zeit."

Eilmeldung: Ergebnisse der Vertreterversammlung am 08.04.2016

Stopp der Notdienstreform

Unserer Fraktion "Die Hausarztliste" gelang es, durch Antrag eine Mehrheit für einen eigenen Tagesordnungspunkt "Notdienstreform" zu erreichen.

Nachdem der Vorstand Dr. Potthoff zu den offenen Fragen und auch Problemen in der Modellregion Bonn-Rhein-Sieg
berichtet hatte , bestritten wir ca. 80 Prozent aller Debattenbeiträge und forderten auch angesichts der fehlenden
laufenden Berichterstattung des Vorstandes im Notdienstausschuss, Unklarheiten über die operative Aufstellung des
Vorstandes und Umgang mit möglichen Dependancen von Notdienstpraxen, Wirtschaftlichkeitserwägungen etc.
ein Moratorium für die laufende Notdienstreform, um  weiteren Schaden abzuwenden und sich  mit neuem "Personaltableau"
nach den Wahlen für neue Lösungsinitiativen neu aufzustellen. Zukunftsfähige Lösungen wird es nur in einer engene Zusammenarbeit zwischen VV,Vorstand und Kreisstellen unter Einbindung der Ärztekammer geben.

Der von uns eingebrachte und von andern VV-Mitgliedern unterstützte Antrag fand dann eine klare Mehrheit und lautet:

"Der Vorstand der KV Nordrhein wird aufgefordert, in allen Planungsbereichen bis Ende 2016 keine weiteren Änderungen
in der allgemeinen ärztlichen und fachärztlichen Notdienststruktur vorzunehmen, mit Ausnahme von Änderungen, die von betroffenen Kreisstellen
mehrheitlich unterstützt werden und den bisher getroffenen Beschlüssen der Vertreterversammlung der KV Nordrhein entsprechen."



Richtgrößenvereinbarung und Wirtschaftlichkeitsprüfungen

Zum Thema Regresse hat unsere Fraktion einen eigenen Tagesordnungspunkt beantragt und ist mit zwei Anträgen in die Versammlung gegangen, die ich mit einer offensiven Anklage an das nordrheinische Regress-System mit inzwischen gerichtlich bescheinigter untergesetzlicher Willkür durch
Nicht-Prüfung der beantragten individuellen Praxisbesonderheiten einbrachte:


1) Antrag auf Kündigung der Richtgrößenvereinbarung und Ablösung durch sozialverträgliche Verfahren


2) Prüfung der bisherigen Verfahren durch unabhängige ärztliche Gutachterkommission und ggfs. Entschädigung der betroffenen Kollegen

 

Begründung:

In einem inzwischen rechtskräftigen Urteil des LSG NRW (LSG NRW, AZ: L 11KA 116/13)
ohne erfolgte Revisionsbeschwerde durch den beklagten Beschwerdeausschuss Nordrhein
wurde im Rahmen einer Einzelfallentscheidung der Regressbescheid des Beschwerdeausschusses zurückgewiesen aufgrund der unzulässigen Einschränkung der Rechte der Vertragsärzte im Verfahren vor dem Beschwerdeausschuss durch die Richtgrößenvereinbarung , die  durch den Vorstand der KVNO mit den Krankenkassen abgeschlossen wurde.

In der Urteilsbegründung wird aufgeführt:

"Der Senat hat bereits erhebliche Bedenken, ob die Bestimmung der Praxisbesonderheiten
in §5 Abs. 3 und 4 RgV 2010 rechtmäßig ist. Sie weicht von der dargestellten Definition, wie
sie sich aus der Rechtsprechung ergibt, erheblich ab.......Den Vertragspartnern der RgV fehlt die Rechtsmacht, den Begriff "Praxisbesonderheiten abweichend von den durch die
Rechtsprechung präzisierten Vorgaben des §106 SGB V zu definieren."

Wir sehen in dem zitierten Urteil eine Bestätigung, dass der Beschwerdeausschuss in Nordrhein aufgrund einer nicht rechtmäßigen Richtgrößenverordnung die geprüften Vertragsärztinnen und  Vertragsärzte in eine massive Nachteilsposition gebracht hat und sehen die Antragsinhalte als sofortige und notwendige Konsequenz an. Mit auf Abschreckung ausgerichteten Prüfverfahren muss Schluss sein !



Im mündlichen Vortrag habe ich u.a. auf die Situation der Pädiater hingewiesen, die unter Regressdrohungen Heilmittelverordnungen bei behinderten Kindern einschränken, wie der Obmann der oberbergischen Pädiater im letzten Gesundheitsausschuss des Oberbergischen Kreises im "Haus Früher Hilfen"
dargelegt hat und wir aufzeigen konnten, dass nur 10 v.H. der behandelten Kinder aufgrund schwerster Entwicklungsstörungen als Praxisbesonderheit anerkannt werden.

Eine pädiatrische Praxis , die 26 behinderte Kinder über dem Fachgruppendurchschnitt behandelt, kommt aktuell noch automatisch in die Regressmühle. Diese völlig unethischen Prüfungsgrundsätze mit inzwischen bestätigter untergesetzlicher Willkür mit nicht-ärztlichen Mehrheiten im Beschwerdeausschuss und der darin begründete Bruch der gem. unserem Berufsgelöbnis geltenden Verpflichtungen unter Wahrung der Grundsätze des Weltärztebundes (Autonomie und Selbstverwaltung:
Wirtschaftlichkeitsprüfung von Arzten nur durch ärztliche Gremien ; Deklaration von Neu-Delhi 2009) wurden von mir nochmals öffentlich deutlich kritisiert.



Abstimmungsergebnis: Antrag 1: angenommen,

Antrag 2 : Vorstandsüberweisung !

 




Dr.med. Ralph Krolewski




          08.04.2016

 

 

21.01.2016

 

Der Vorstand des Hausärzteverbandes Nordrhein weist auf eine wesentliche gerichtliche Niederlage des nordrheinischen Regress-Systems vor dem LSG NRW hin: das Gericht sieht die Richtgrößenvereinbarungen zwischen den Vorständen der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein als unzulässige Einschränkung der gesetzlichen Bestimmungen zur Prüfung der beantragten Praxisbesonderheiten an.

Näheres dazu bei "Hausarzt-NEWS Oberberg Januar 2016":

 

Hausarzt-NEWS Oberberg Januar 2016

 

26.09.2015

 

Außerordentliche Vertreterversammlung der KVNO zur neuen Notdienstordnung mit einstimmiger Beschlussfassung zur mit der Ärztekammer Nordrhein konsentierten Fassung.

Dr. Krolewski als Mitglied der Vertreterversammlung betont den Erhalt des Gestaltungsrechts der Kreisstellen und fordert in der Folge die Kreisstelle der KVNO in Oberberg und der Ärztekammer in Oberberg auf, die Vorschläge des oberbergischen Hausärzteverbandes als Grundlagenmodell für die künftige Gestaltung und die Strukturen des Notdienstes aufzugreifen:

 

- Erhalt der Wipperfürther Notdienstpraxis zu Kernzeiten

- Verdoppelung der 1,5 Notdienstfahrzeuge für Oberberg an den

  Wochenenden und Feiertagen zwischen 10 und 22 Uhr

- effektive Einsatzsteuerung durch die Arztrufzentrale

 

 

24.09. bis 25.09.2015

 

Dr. Krolewski nimmt als Delegierter für den Hausärzteverband Nordrhein am Deutschen Hausärztetag in Berlin teil.

Näheres dazu in den "Hausarzt-NEWS Oberberg Oktober 2015"

 

24.09.2015

Dr.Aßmann entwickelt als Pilotpraxis telemedizinische Anwendungen zur Betreuung von Patienten zu Hause gemeinsam mit dem Hausärzteverband.

Ein Pressebericht dazu...

 

03.09.2015

Vertreterversammlung der KVNO: Die Umsetzung eines BSG-Urteils in der künftigen Satzung der KVNO muss zur Berücksichtigung von Fraktionen führen, eine Forderung der "Hausarztliste" gegenüber der "Beutedemokratie"  der fachärztlichen Mehrheiten seit 2012 erhält damit höchstrichterliche Unterstützung.

 

 

 

24./25. April 2015: Frühjahrsversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes in Frankfurt

Der Bundesvorsitzende U. Weigeldt beschreibt in seinem Bericht zur Lage die aktuelle Situation und die Herausforderungen.

 

Die Politik will die hausärztliche Versorgung stärken. Gerade an den Universitäten sind Anstrengungen erforderlich, um das anfängliche Interesse von 40% der Medizinstudenten für Allgemeinmedizin zu erhalten und auszubauen und zu verhindern, dass dieses zum Ende des Studiums auf 10% sinkt.

 

Zur Hausarztzentrierten Versorgung merkte Weigeldt an:

 

"Seit der Jahrtausendwende, also mittlerweile gut 15 Jahre, bemühen wir uns nun um eine Versorgungsalternative, die trotz erheblicher Widerstände unaufhaltsam zur bundesweiten Flächendeckung wächst. Die HZV ist heute schon für GKV-Versicherte und Hausärzte eine nicht mehr wegzudenkende Wahlalternative. Nach Baden-Württemberg,Bayern und einigen bundesweiten Verträgen,ist nach dem jüngsten Schiedsspruch in NRWauch das bevölkerungsreichste Bundesland kassenartenübergreifend am Start.Während wir uns in Baden-Württemberg mit der AOK, aber auch der Bosch-BKK, ohne gesetzlichen Druck einvernehmlich vertraglich verständigen konnten, sehen wir in Bayern nachwie vor einen inzwischen kaum noch nachvollziehbaren Widerstand der dortigen AOK-Führung und haben bis vor kurzem auch in NRW mit allen erdenklichen Widrigkeiten kämpfen müssen. Heute muss ich deshalb einmal die Kolleginnen und Kollegen aus NRW ausdrücklichhervorheben, die trotz etlicher Linsengerichtsangebote über fast acht Jahre konsequent fürdie HZV gekämpft haben und dabei auf viel Honorar verzichten mussten. Dabei sind dieHonorare aus dem Kollektivvertrag bekannt niedrig. Umsomehr freue ich mich über den erkämpften Erfolg!"

 

 

 

 

21.03.2015

Die Versammlung der Ärztekammer Nordrhein lehnt die Beschlüsse der KVNO vom 11.02.2015 zur Notdienstreform ab und bietet der KVNO an, eine zukunftsfähige Reform mitzuentwickeln.

Die bisherigen Beschlüsse ließen viele Betroffene draußen vor.

"Die Bürger wollten sich auch in Zukunft darauf verlassen können, dass in zumutbarer Entfernung in der bewährt hohen Qualität die notwendige ärztliche Versorgung zur Verfügung steht. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte erwarteten für ihr hohes Engagement eine effektive und effiziente Organisation des Notfalldienstes, bei leistungsgerechter Honorierung."

 

"

Die Kammerversammlung forderte den Kammervorstand auf,

  • sorgfältig zu prüfen, welche Änderungen sich aus den von der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein am 11. Februar 2015 gefassten Beschlüssen und deren weiterer Konkretisierung im Einzelnen für die Gemeinsame Notfalldienstordnung von Ärztekammer Nordrhein und Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein und für die Organisationspläne in den einzelnen Kreisstellen ergeben würden,
  • die Auswirkungen dieser Änderungen auf die Erreichbarkeit und die Versorgungskapazität des allgemeinen wie des fachärztlichen ambulanten ärztlichen Notfalldienstes in den einzelnen Regionen zu analysieren,
  • Dienstbelastung und Kostenfolgen für die ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte zu bewerten,
  • die Konsequenzen für die Inanspruchnahme der Notfallambulanzen der Krankenhäuser sowie des öffentlichen Rettungsdienstes zu prüfen,
  • regionale Besonderheiten in die Bewertung einzubeziehen und dabei die Einschätzung der Kreisstellenvorstände und Bezirksstellenausschüsse zu berücksichtigen,
  • die Wirtschaftlichkeit veränderter Strukturen zu bewerten und dabei zu berücksichtigen, dass Verlagerungseffekte, die zu einer Schwächung der Regelversorgung führen würden, vermieden werden müssen. In diesem Zusammenhang sind auch die am 1. April 2015 in Kraft tretenden Änderungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab zu berücksichtigen."

Zur Mitteilung der Ärztekammer zur Beschlussfassung....

 

 

19.03.2015

Der Vorstand des Hausärzteverbandes im Oberbergischen Kreis

veröffentlicht eine eigene Untersuchung zu Indikatoren für kritische Engpässe im Fahrdienst durch die geplante Notdienstreform.

Zur Veröffentlichung...

 

 

 

 

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Bundesdelegiertenkonferenz des Deutschen Hausärzteverbandes 25.-26.09.13 in Berlin

Deutscher Hausärztetag in Berlin 25.-26.09.2013

U.Weigeldt beim Bericht zur Lage

Diskussion zu den Vorgängen zum neuen Hausarzt-EBM

Als Delegierter für den Landesverband Nordrhein nahm Dr. Krolewski an der Bundesdelegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes und am Deutschen Hausärztetag teil.

 

Nach dem Bericht zur Lage des Bundesvorsitzenden U.Weigeldt gab es ausführliche Diskussionen insbesondere zum neuen Hausarzt-EBM, den der Hausärzteverband bereits seit Veröffentlichung der Entwürfe eindeutig ablehnte. Verschärft wird die Situation dadurch, dass der neue EBM trotz der massiven Kritik am 01.10.13 gestartet werden soll bei gleichzeitiger Ankündigung der VV der KBV, ihn zum 01.01.14 wieder auszusetzen, wenn auf Nachforderungen durch die Krankenkassen nicht eingegangen werden sollte. Der Antrag dazu wurde u.a. durch die Vertreter der KV Nordrhein Brautmeier,Fischbach und Gassen eingebracht, obwohl die Vertreterversammlung der KVNO am 13.09.13 eine Ablehnung beschlossen hatte.

Die Vorgänge in der KBV zum Hausarzt-EBM wurden mit Empörung diskutiert.In der Debatte sprach sich Dr.Krolewski deutlich dafür aus, die Kritik am Hausarzt-EBM nicht auf die hausärztliche Vorsitzende der KBV Regina Feldmann einzuengen und zu personalisieren, sondern die gesamte KBV inklusive der Mehrheit der Vertreterversammlung der KBV für diese Fehlleistungen verantwortlich zu machen. Im Juni 2013 hatte die KBV beschlossen, den einzelnen KVen Datensätze zur Simulation zur Verfügung zu stellen und die Ergebnisse in den Beschlussfassungen zu berücksichtigen. Erst am 13.09.13 hatte Herr Brautmeier,Vorstand der KVNO, die Vertreterversammlung der KVNO über die massiven Verwerfungen und den verminderten Leistungsbedarf informiert.

Waren diese katastrophalen Auswirkungen der KBV bereits bekannt oder wann wurden sie dorthin übermittelt ? Diese völlig nebulösen Verhältnisse, die nun zu Attacken auf Frau Regina Feldmann führten , erinnern daran, dass bereits früher massive Angriffe auf Hausarztvertreter in der KBV erfolgten. Aus eigener Erfahrung beschrieb U.Weigeldt dieses System der Ausgrenzung hausärztlicher Interessenvertretung in der KBV. In der Konsequenz wurde die Forderung durch den Vorstand des Deutschen Hausärzteverbandes erhoben, dass in Zukunft die Versorgungsebenen ihre Bereiche eigenständig verantworten und deshalb auch das alleinige Stimmrecht dazu erhalten sollen.

Klare Forderungen an die Politik

Eindeutige Botschaften an die kommende Bundesregierung:

 

Nachdem bereits der Bundesvorsitzende in seinem Bericht zur Lage die Politik eindringlich aufgefordert hatte, die hausarztzentrierte Versorgung nachhaltig zu unterstützen, beschloss  der 36. Deutsche Hausärztetag mit überwältigender Mehrheit einen vom Bayerischen Hausärzteverband eingebrachten Forderungskatalog an die künftige  beschlossen, „um die Stellung der Hausarztmedizin in Deutschland weiter zu stärken und stabile und nachhaltige Rahmenbedingungen für die Hausärztinnen und Hausärzte und den hausärztlichen Nachwuchs zu schaffen".


Insgesamt acht Kernpunkte enthält der Forderungskatalog:

  • Stärkung der eigenständigen hausärztlichen Tarif- und Vertragsautonomie im Rahmen von Selektiverträgen;
  • Abschaffung der Refinanzierungsklausel im §73b Abs. 5a SGB V bei Beibehaltung der Pflicht der Kassen zum Abschluss von Hausarztverträgen;
  • Schaffung einer gesetzlichen Regelung zur Zuverlässigkeit von rein hausärztlichen MVZ im SGB V;
  • Förderung der Etablierung von Ordentlichen Lehrstühlen für Allgemeinmedizin an allen medizinischen Fakultäten;
  • Förderung der Einführung eines Pflichtquartals Allgemeinmedizin im Rahmen der Weiterbildung;
  • finanzielle Förderung und Unterstützung der allgemeinmedizinischen PJ-Studenten;
  • Abschaffung des Numerus Clausus als alleiniges Zugangskriterium für das Medizinstudium und
  • staatlich garantierte Förderung der finanziellen Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung.


 

 

 

Statements von Politikern beim Deutschen Hausärztetag

Mehrere Bundestagsabgeordnete von CDU,SPD und GRÜNEN waren der Einladung zum Deutschen Hausärztetag gefolgt.

In  Redebeiträgen gaben Prof. Karl Lauterbach, MdB- SPD, und Karl Josef Laumann, MdL-CDU klare Statements für die Hausärzte ab.

 

Prof. Lauterbach: "Die Arbeit der Hausärzte ist mir besonders wichtig."

Lauterbach wies darauf hin, dass die Hausarztverträge einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Ausgaben im Gesundheitswesen geleitet haben.

Die Hausärzte hätten gezeigt, dass sie intelligente und gut funktionierende Honorarverteilungssysteme entwickeln können,"auch ohne Hilfe der Kassenärztlichen Vereinigungen".

Lauterbach erklärte, sich persönlich für ein Ende der Arzneimittelregresse einsetzen zu wollen.

Laumann: "Viel zu wenig Leute haben erkannt, dass ein Gesundheitswesen ohne eine ausreichende Zahl von Hausärzten nicht funktionieren kann"

 „Ein Land wie Deutschland darf nicht zulassen, dass wir nicht genügend Hausärzte in der Fläche haben“, unterstrich der ehemalige Landesgesundheitsminister.

 „Ich weiß natürlich schon, dass es in der Politik manchmal so war, dass auch diejenigen, die ein CDU-Parteibuch hatten, sehr stark die Facharztschiene gesehen haben und nicht immer die Hausarztschiene. Aber ich glaube schon, dass ich aus meiner Zeit als Gesundheitsminister in NRW sagen darf, dass wir die Hausärzteschiene sehr hoch gehalten haben. Auch die KVen wären gut beraten, wenn sich nicht ständig mit Ihrer Fachärzte-Mehrheit die Hausärzte tyrannisieren“ wurde Laumann dann deutlich.

In einem persönlichen Gespräch wurde er anschließend noch auf die Verhältnisse in der KVNO hingewiesen, die seine Sicht bestätigten.

Zahlreiche Initiativen des Hausärzteverbandes

An die HzV angekoppelte Versorgungslandschaften werden verhandelt

Derzeit bereits 4 Mio. eingeschriebene Versicherte bundesweit in der hausarztzentrierten Versorgung.

 

Aktuell bundesweit 4.419 ausgebildete VerAH.

 

Das IhF als größter Anbieter qualifizierter und unabhängiger hausärztlicher Fortbildungen. Die "practica" in Bad Orb wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vom IhF ausgerichtet mit mehr als 1.200 Teilnehmern.

 

"Perspektive Hausarzt" als Internet-Plattform zur Praxisvermittlung und Möglichkeit für Kommunen, sich dort für interessierte Hausärztinnen und Hausärzte zu präsentieren.

 

Die jetzt ins Leben gerufene gemeinnützige Stiftung "Perspektive Hausarzt" ist der Nachwuchsförderung gewidmet.

 

Der "Hausarzt" wird ab 2014 zu einem Publikationsorgan der mm medienservice GmbH, an der der Hausärzteverband mit einem Anteil von 51% beteiligt ist . Die Zeitschrift wird in Papierform und als e-paper erscheinen.

 

 

Der größte ärztliche Berufsverband in Europa entwickelt viele Initiaven für die deutschen Hausärztinnen und Hausärzte und eine moderne hausärztliche Versorgung.

 

Im September 2014 wird  der Deutsche Hausärzteverband den "Internationalen Hausärztetag" in Bonn ausrichten.

 

Hier finden Sie uns

Hausärzteverband Oberbergischer Kreis

Korrespondenzadresse:

Praxis Dr.Krolewski

Dümmlinghauser Str. 76
51647 Gummersbach

Kontakt

Tel.

 

+49 2261 59840

 

e- mail:

hausaerzte-oberberg@gmx.de

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