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Zentrale Ergebnisse des Monitors, welcher die Dimension und die vielfältigen aktuellen Formen und Erfahrungen mit Rassimus in Deutschland widerspiegelt:
"Biologistische Annahmen über vermeintlich naturgegebene
Unterschiede zwischen Menschen sind weit verbreitet. Ob-
wohl sie wissenschaftlich widerlegt sind, stimmen
36 % der Befragten der Aussage zu, es gebe ver-
schiedene menschliche „Rassen“. Knapp die Hälfte
vertritt die Ansicht, dass gewisse Gruppen „von
Natur aus fleißiger“ seien als andere (48 %). Bio-
logistisch begründete Formen rassistischer Hie-
rarchisierung finden damit in einem erheblichen
Teil der Bevölkerung und auch über Gruppengrenzen
hinweg Zustimmung."
"Diskriminierungserfahrungen gehen in der Bevölkerung
insgesamt zurück, bleiben jedoch ungleich verteilt. Bei
nicht rassistisch markierten Personen reduziert
sich der Anteil derjenigen mit Diskriminierungs-
erfahrungen deutlich: 2024 berichteten noch 53 %
von entsprechenden Erfahrungen, 2025 sind es 37 %.
Bei rassistisch markierten Personen fällt der Rück-
gang hingegen deutlich geringer aus: Hier sinkt
der Anteil lediglich von 77 % auf 73 %. Damit ge-
ben nahezu drei Viertel der rassistisch markierten
Personen an, Diskriminierungserfahrungen erlebt
zu haben – gegenüber gut einem Drittel der nicht
rassistisch markierten Bevölkerung."