Hausärzteverband Oberbergischer Kreis
Hausärzteverband Oberbergischer Kreis

06.10.2017

Der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes gratuliert der von Ärztinnen und Ärzten initiierten Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen zum diesjährigen Friedensnobelpreis.

Dr. Krolewski: "Mit Beharrlichkeit und Zielgerichtetheit hat diese zivile Initiative erreicht, dass sich die Weltgemeinschaft in der UNO mehrheitlich zum Abschaffen von Atomwaffen aussprach, die die gefährlichsten Waffen auf dieser Welt sind. Leider sind die Atommächte und auch die Bundesrepublik bislang dieser UN-Resolution nicht beigetreten, da die Idee der nuklearen Abschreckung weiterhin vertreten wird."

05.10.2017 Im Hausärztlichen QZ Oberberg-Mitte wird mit Prof. Stefano Saad, Klinikum Oberberg, Klinik f. Allgemeinchirurgie zu den Situationen und Entwicklungen an den Schnittstellen ambulant-stationär diskutiert. Neu ist das seit 01.10.2017 gesetzlich geregelte Entlassmanagement. Dieses Thema und weitere Inhalte sind in einem Bericht zum QZ dargestellt.

04.10.2017

Der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes bezieht beim Fachgespräch des Oberbergischen Kreises zum Projekt "Intersektoral vernetzte Betreuung Pflegebedürftiger im Oberbergischen Kreis" Stellung, die in den HAUSARZT-NEWS Oberberg 06.10.2017 dargestellt ist.

20.09.2017

Die Honorarverhandlungen für 2018 zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung und Krankenkassen-Spitzenverband wurden durch den Erweiterten Bewertungsausschuss gegen die notwendigen Forderungen der Vertragsärzte entschieden: 1,16 Prozent Steigerung für die ambulante medizinische Versorgung, während die Reallöhne der angestellten um mindestens 2,4 Prozent steigen.

Die Krankenkasse waren mit einer beabsichtigten "Nullrunde" in die Verhandlungen gestartet.

Dr. Krolewski: " Von einer betriebswirtschaftlich kalkulierten und notwendigen Finanzausstattung der ambulanten medizinischen Bevölkerung sind wir angesichts des Investitionsbedarfs und notwendiger Rücklagenbildungen weit entfernt. Kein Wunder , dass der dringend benötigte Nachwuchs ausbleibt. Bald sitzen die Krankenkassen auf den Geldern der Versicherten und niemand versorgt diese mehr . Sehr ärgerlich und leider bezeichnend diese Vorgänge in Berlin ! Glücklicherweise haben wir in den Verträgen des Hausärzteverbandes mit den Krankenkassen eine deutlich bessere Finanzausstattung der beteiligten Hausarztpraxen in Nordrhein erreicht und dabei gelangen die Gelder der Versicherten wirklich in ihrer Versorgung. Nach vorliegenden  Zahlen nehmen bereits 14,8 Prozent der Versicherten an diesen Verträgen teil und schätzen die koordinierende hausärztliche Versorgung. Diese Chance gilt es zu nutzen."

16.09.2017

 

Uni-Köln schreibt Professur für den neuen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin aus (s.u.).Ein solcher Lehrstuhl wird dringend benötigt, um an der Universität das Fach breit in Lehre und Forschung zu präsentieren, damit mehr Studenten zu Allgemeinmedizin und damit hausärztlicher Tätigkeit motiviert werden. Beim Ausschreibungstext fragen wir uns allerdings, was die Orientierung an Forschungsschwerpunkten der Medizinischen Fakultät wie "Gewebshomöostase" u.s.w. für das Fach Allgemeinmedizin soll? Auch das Zentrum für Versorgungsforschung bildet den ambulanten Bereich noch nicht ab.Hier muss sicherlich viel geschehen, meint der Vorstand des Hausärzteverband Oberbergischer Kreis.

Dr. Ralph Krolewski beim Deutschen Hausärztetag in Berlin :

" Hausarztmedizin ist Spitzenmedizin in der Primärversorgung vor Ort mit umfangreicher medizinischer Betreung ,schnell erreichbar und kontinuierlich.Ohne diese Versorgung würden Chaos herrschen und die Sterblichkeit steigen, wie in Studien dargelegt wurde."

https://berufungen.uni-koeln.de/tender/showPdfData/57

14.09.2017

 

Mit Freude erfahren wir von der Preisverleihung an Dr.Thomas Aßmann

aus Lindlar für sein TeleArzt-Projekt
in Kooperation mit dem Hausärzteverband.
Herzlichen Glückwunsch!

 

14.09.-15.09.2017

 

Dr. Krolewski nimmt als Delegierter für den Landesverband Nordrhein an der Delegiertenkonferenz und dem Hausärztetag des Deutschen Hausärzteverbandes in Berlin teil.

Schwerpunktthema im Bericht des Bundesvorsitzenden U. Weigeldt und in den Aussprachen und Beschlussfassungen sind die aktuellen Versuche u.a. durch politische Initiativen des spitzenverbandes der Fachärzte und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, die hausärztliche Tätigkeit auszuhöhlen und anderen Fachgruppen ohne hausärztliche Qualifikation in der Weiterbildung eine Teilnahme an der "Grundversorgung" zu ermöglichen.

"Können Hausärztinnen und Hausärzte durch andere Berufs- und Arztgruppen ersetzt werden?
Wir sagen ganz klar NEIN, da die hausärztliche Aufgabenstellung der umfassenden und kontinuierlichen Betreuung von häufig chronisch und mehrfach Kranken und die Breite der hausärztlichen Aufgabenstellungen in der primären Versorgung vor Ort die spezielle mehrjährige Facharztausbildung zur Hausarzttätigkeit (Allgemeinmedizin) erfordert, in der die hausärztlichen Kompetenzen entstehen. Auch die Versuche, diese zu beschneiden, richtet sich letztendlich gegen die Patienten." 


Die Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes, fasste dazu einen klaren Beschluss.

https://www.hausaerzteverband.de/cms/Aktuelle-Informationen-im-Detail.529.0.html?&no_cache=1&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1383

 

Am 25.06.2017 in Flemalle als Teil der Menschenkette gegen Tihange

30.05.2017

 

Der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes ruft zur Teilnahme am Protest gegen die belgischen pannenanfälligen Atomreaktoren Tihange und Doel auf, da bei einer Reaktorkatastrophe auch das Oberbergische durch radioaktiven Fallout auf Dauer schwer geschädigt werden könnte:

 

"Es ist eine Frage der Gesundheit, ein Zeichen gegen die atomaren Risiken der belgischen Atomanlagen in Tihange und Doel zu setzen, die bei einer Reaktorkatastrophe auch das Bergische gefährden.

Am 25.06.2017 (14 Uhr): "JEDER METER ZÄHLT!"- Menschenkette von einem breiten deutsch-niederländisch-belgischen Bündnis, darunter Uni-Klinik Aachen und IPPNW , von Aachen nach Tihange als Zeichen einer "Kettenreaktion" gegen die pannenenfälligen belgischen Atomreaktoren in Tihange und Doel.
TeilnehmerInnen aus dem Bergischen (Oberberg,Rhein-Berg,Leverkusen) sind dem Abschnitt 16 in Chokier, Flemalle (Belgien) am Ufer der Maas zugeordnet.
Alle Informationen s.u.
Praxen können Flyer auslegen, Fahrgemeinschaften bilden und somit auch beitragen , dass Oberberg 1/3 der  enschenkette
im Abschnitt Chokier bildet. Sinnvoll ist es , Bänder,Schals etc. als Abstandshalter einzusetzen. Für 10m Menschenkette rechnen wir somit mit 4 Personen.
Der Tag kann als gemeinsame Aktion mit Frühstück,Fahrgemeinschaft, Spaziergang zur Maas und Teilnahme an der Menschenkette durchgeführt werden.


 

Wenn es in den belgischen Atomreaktoren Tihange und Doel zu einer massiven Freisetzung von Radioaktivität durch einen Reaktorunfall kommen sollte, wäre abhängig von der Windrichtung auch Oberberg betroffen.Wegen der Haarrisse in den Reaktorbehältern gibt es große Befürchtungen hinsichtlich der eaktorsicherheit.Die alte Landesregierung hat die Verteilung von Jodtabletten beschlossen, der wahrscheinlich neue Ministerpräsident Laschet bezeichnet die belgischen "Bröckelreaktoren" als Sicherheitsrisiko.Städte und Gemeinden aus der Aachener Region klagen gemeinsam mit dem Land Rheinland-Pfalz, der luxemburgischen Stadt Wiltz und der niederländischen Stadt Maastricht in Brüssel gegen die Atomreaktoren als mögliche Hauptbetroffene bei einem Reaktorunfall mit atomarer Verseuchung und massiven Gesundheitsgefährdungen. Eine Bürgerinitiative in Aachen hat zusammen mit Wissenschaftlern der RWTH Aachen ein Frühwarnsystem mit privat betriebenen Messstellen errichtet.
Ein breites Bündnis von politischen,kirchlichen, Umwelt- und ärztlichen Uni-Klinik Aachen,IPPNW )und Unternehmens-Initiativen aus Belgien, Niederlanden und Deutschland will sich am 25.06.2017 an der "Kettenreaktion Tihange" in einer 90 km langen Menschenkette von Aachen nach Tihange beteiligen und eine Schließung der Atomkraftwerke verlangen. Die Menschenkette soll um 14 Uhr gebildet werden.Teilnehmer aus Oberberg,Rheinberg und Leverkusen sollen in einem Streckenabschnitt in Chokier, Flemalle in Belgien die Kette bilden (Streckenabschnitt Nr. 16).
Anmeldungen und Spenden sind von den Organisatoren erwünscht.
Dr. Krolewski für den oberbergischen Hausärzteverband:
" Als Teilnehmer einer humanitären Hilfsaktion in die Strahlenregion von Tschernobyl 4,5 Jahre nach der Katastrophe habe ich eindringlich Folgen dieser Strahlenkatastrophe vor Ort miterlebt.Bei dem parteiübergreifenden und internationalen Konsens im Protest gegen die Gefahren der belgischen Schrottreaktoren ist es wichtig, am 25.Juni ein Zeichen in der Menschenkettenaktion zu setzen.Jodtabletten reichen nicht aus!"

Informationen zur Menschenkette mit Unterstützungsmöglichkeiten finanzieller und organisatorischer Art."

 

 

19.05.2017

Zeit, nach vorne zu schauen:

 

Wer nicht träumt,die Zukunft denkt und sich auf den Weg macht,kommt nicht weiter.

 

Aktuelle Zukunftsprojekte des
Deutschen Hausärzteverbandes, die beim nächsten Treffen des Hausärztlichen QZ Oberberg-Mitte am 08.06.17 vorgestellt werden:

 

1.Das Tele-Arzt-Projekt in der hausarztzentrierten Versorgung mit einigen Kassen:Einschreiben,Einführungskurs und loslegen.Tele-VerAH setzt beim Hausbesuch moderne Technik ein und kommuniziert mit Hausarztpraxis über geschützte Verbindungen:Telekonferenz, Fotodokumentationen,EKG-Übertragung,spirometrische Befunde und Auskultationbefunde .

 

2."Geniocare" als Verwaltungssoftware für alle Hausarztverträge des Hausärzteverbandes unabhängig vom jeweiligen Praxisverwaltungssystem mit Abrechnungsverwaltung und demnächst Arzneimittelmodul:

 

 

17.05.2017

Ein wichtiger Meilenstein im Anti-Regress-Kampf:

Das alte System ist am Ende !

Näheres dazu unter REGRESSE.

17.05.2017

Die Delegiertenversammlung des Hausärzteverband Nordrhein e.V. am 17.05.2017 beschließt einstimmig ,dass das Land die Primärversorgung als gesundheitspolitisches Ziel mit den notwendigen Konsequenzen verankern soll.
Dr.Krolewski: "Als Vorstand haben wir diesen Antrag eingebracht, um klarzumachen,dass es angesichts der Bedeutung einer flächendeckenden Primärversorgung nicht dem freien Spiel von Körperschaften, Universitäten und dem Sozialgesetzbuch überlassen werden kann,ob die Menschen im Land wohnortnah, und das heißt in ihrer Kommune , hausärztlich kompetent hinsichtlich 80 Prozent aller Problem- und Fragestellungen betreut werden.Diese Bedeutung, wie sie die Weltgesundheitsorganisation anerkennt, wird in Deutschland und in unserer Region in der sich anbahnenden hausärztlichen Mangelsituation deutlich.Vergessen wir das Gerede von Lotsen und Gatekeeper, die hausärztliche Versorgung sichert die grundlegende Versorgung der Menschen.Deshalb ist ihre Stärkung ein politisches und soziales Ziel."
Der Beschluß des Nordrheinischen Hausärzteverbandes.
 

17.05.2017

Einstimmig von der Delegiertenversammlung des Hausärzteverband Nordrhein e.V. verabschiedet wurde heute der Vorstandsantrag zur dringend notwendigen Stärkung der Allgemeinmedizin in NRW:

 

"Forderung an die Politik: Wirtschaftswachstum in NRW in einen konsequenten Ausbau und Stärkung der Allgemeinmedizin an den Universitäten umsetzen!

 

Der zunehmende Hausärztemangel mit massiven Auswirkungen auf die Primärversorgung und Folgeproblemen für Rettungsdienst, Krankenhäuser und Pflegeheime und Unterversorgung mit drohender Übersterblichkeit erfordert über eine Niederlassungsförderung des Landes in bedrohten Regionen hinaus weitere und umfassende Schritte.
Laufbahnentscheidungen hinsichtlich der Fachrichtung werden häufig während des Studiums getroffen und sind abhängig von der Vermittlung der Fachgebiete an den Medizinischen Fakultäten. Die beiden großen Medizinischen Fakultäten des Landes in Köln und Münster haben bislang keinen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin und damit keine Verankerung im Medizinstudium, wie es der Breite, Tiefe und Bedeutung für die Versorgung zukommt, während im Umfeld die Hausarztpraxen aussterben mit allen negativen Konsequenzen, die sich in den kommenden Jahren der Wahlperiode des neuen Landtages und die neue Landesregierung absehbar massiv verschärfen werden und den Standort NRW zu beschädigen drohen.
Deshalb ist die Stärkung der Hausarztmedizin mit Lösung des Nachwuchsproblems mit Mitteln des Landes eine wichtige Zukunftsaufgabe!

Das Wirtschaftswachstum des Landes seit 2015 mit Aufstieg in die Spitzengruppe der Bundesländer stellt durch das Steueraufkommen von Unternehmen und Bürgern die notwendigen Mittel dazu bereit, denn diese wollen eine hausärztliche Versorgung vor Ort!

Wir fordern deshalb:

 

  • die Förderung der Etablierung von ordentlichen Lehrstühlen für Allgemeinmedizin in Lehre, Forschung und Patientenversorgung an allen Medizinischen Fakultäten, um das Fach Allgemeinmedizin in der Studentenausbildung gleichwertig und gleichberechtigt neben den bisherigen klinischen Fächern zu platzieren, wie es in Modellstudiengängen (Charité in Berlin seit 2010) bereits praktiziert wird.

 

  • die finanzielle Förderung der Einführung eines Pflichtquartals Allgemeinmedizin im Rahmen der Ausbildung neben den Fächern Chirurgie, Innere Medizin und einem Wahlfach; (wie im Masterplan Medizinstudium 2020 festgelegt)

 

  • Vollumfängliche Finanzierung des "Masterplan 2020" durch das Land NRW an seinen Universitäten in Verantwortung durch das Wissenschaftsministerium.

 

  • Vollumfängliche Finanzierung von Quereinsteigern in das Fachgebiet Allgemein-medizin aus anderen patientennahen Fächern für die erforderliche zweijährige Weiterbildungsphase in Allgemeinpraxen und gesondertes Anreizsetzungen zur Niederlassung in unterversorgten Gebieten durch das MGEPA, um die drohende Unterversorgungskatastrophe in den kommenden Jahren aufzufangen.

 

  • eine Erweiterung finanzieller Förderung der allgemeinmedizinischen PJ-Studenten und Studentinnen neben der Förderung durch der Kassenärztlichen Vereinigung.

 

  • die Abschaffung des Numerus Clausus als alleiniges Zugangskriterium für das Medizinstudium.

 

  • die Sicherstellung der finanziellen Absicherung der Weiterbildung in der Allgemeinmedizin über die gesamte Weiterbildungszeit als Pflichtaufgabe des Staates festzuschreiben."

05.05.-06.05.2017

 

Teilnahme von Dr. Krolewski an der Frühjahrstagung des Deutschen Hausärzteverbandes in Mainz als Delegierter für den Landesverband Nordrhein.

Dr. Krolewski: "Die große Geschlossenheit zu den brennenden hausärztlichen Fragen der 110 Delegierten, die ca. 30.000 Mitglieder im Deutschen Hausärzteverband vertreten, zeigte sich in der hohen und oft einstimmigen Zustimmung zu den eingebrachten Anträgen." Insbesondere ein Leitantrag des Bundesvorstandes zur "Sicherung und Weiterentwicklung der Maßnahmen zur Stärkung der Allgemeinmedizin und der hausärztlichen Versorgung" zeigte sofort Wirkung mit Reaktion des Bundesgeundheitsministers, der nach Bericht des Bundesvorsitzenden U.Weigeldt mitteilen ließ, dass man den Hausärzten den Rücken stärken werde.Gefordert werden gesetzgeberische Maßnahmen und Förderprogramme.

Dr. Krolewski: " Da der Masterplan 2020 zur Förderung der Allgemeinmedizin im Medizinstudium aktuell durch die ungesicherte Finanzierung seitens der Wissenschaftsministerien gefährdet ist und auch noch nicht an allen Universitäten im Zuständigkeitsbereich der Wissenschaftsministerien Lehrstühle für Allgemeinmedizin eingerichtet sind, was gerade bei Köln erschreckend ist, hat der Landesverband Nordrhein einen auf diesen unhaltbaren Zustand abzielenden Antrag eingebracht, der ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde." (S. Bericht von der Frühjahrstagung Mainz 2017).

Ein weiterer Antrag aus Nordrhein fordert den Bundesminister f. Gesundheit auf, dafür Sorge zu tragen, dass gem. der eigenen Rechtsverordnung von 2011 für das Online-Rollout der elektronischen Gesundheitskarte im Wirkbetrieb keine ausreichend getesteten Verfahren zum Einsatz kommen. Das komplexe Thema wurde an den Bundesvorstand durch Versammlungsbeschluss überwiesen, der damit den Auftrag hat, den Antragsgegenstand zu prüfen und zu verfolgen.

 

05.05.2017

 

Deutscher Hausärzteverband e.V. stellt das Projekt Hausärztliche Versorgungszentren in möglicher eigener Trägerschaft ein, der Hausärzteverband Nordrhein e.V. entwickelt konzeptionell Standardmodelle für Hausarztpraxen / Hausarztzentren.

Statement des Vorsitzenden des Oberbergischen Hausärzteverbandes:
"Wir beteiligen uns weiter an konzeptionellen Entwicklungen in der regionalen Perspektive.
Alle rechtlichen,organisatorischen und finanziellen Fragen sind zu lösen mit der hausarztzentrierten Versorgung als Rückgrat.

Daran besteht für uns kein Zweifel.
Der Hauptgrund für die Umsetzungsschwierigkeiten und daraus erwachsenden massiven Risiken liegt im anhaltenden Mangel an ausgebildeten Allgemeinärztinnen und - ärzten für zu schaffende Hausarztzentren.

Kein Fachgebiet ist angesichts des Bedarfs so im Nachwuchs unterbesetzt wie die Allgemeinmedizin und damit die Hausarztmedizin.

Ein kombiniertes Versagen von Politik und Universitäten im Pfründenkampf der High-Tech- und Organ-Hochleistungsmedizin.
Hausarztmedizin ist Hochleistungsmedizin vor Ort am Menschen in all seinen mit Gesundheit zusammenhängenden Fragen und Problemstellungen,niedrigschwellig und in der Langzeitbetreung. Diese bewährte und qualifizierte Versorgung ist aufgrund der offensichtlichen Strukturdefizite an den Ausbildungsstätten und einer bislang inkonsequenten politischen Einleitung von Gegenmaßnahmen massiv gefährdet, was alle Bereiche des Gesundheitswesens belasten wird."

Bericht zum Thema in der "Ärztezeitung"

03.05.2017

 

Statement des Vorsitzenden des oberbergischen Hausärzteverbandes zum Thema "Gewalt gegen Ärzte":

 

Gewalt gegen Ärzte

Statement von Dr.Krolewski,Vorsitzender des oberbergischen Hausärzteverbandes:

"Nach den Forderungen des Bundesärztekammerpräsidenten Montgomery zu einem verbesserten rechtlichen Schutz von Ärzten gegen Gewalt wie bei Rettungskräften und Feuerwehrleuten rief heute Radio Berg zum Thema "Gewalt gegen Ärzte " an .
Das Ergebnis des Gesprächs wurde von Radio Berg in eine Meldung gefasst (s.u.).
Darüber hinaus waren auch deeskalierende Kommunikationstechniken Thema und der Umgang mit sich zuspitzenden Situationen bis zur Aufkündigung von Behandlungen als Selbstschutz.
Absehbar ist,dass bei zunehmendem Hausärztemangel mit Unterversorgung das Aggressionspotenzial mit drohenden Gewalttätigkeiten gegen ärztliche Helfer zunehmen kann.
Die effektivste Maßnahme zur Deeskalation ist eine ausreichende Zahl von Hausärztinnen und Hausärzten, die Zeit für ihre Patienten haben.
Aktuell ist in einem Versorgungsgebiet von ca. 100.000 Einwohnern im Oberbergischen die Kapazitätsgrenze für Hausarztpraxen erreicht.
Zwei Faktoren tragen zu einer Verschärfung der verhängnisvollen Entwicklung bei:
An der größten medizinischen Fakultät in NRW in Köln fehlt weiterhin seit Jahren ein Lehrstuhl für Allgemeinmedizin mit eigener Forschung,Lehrpraxen in der Uni und Darstellung der hausärztlichen Versorgung in der Breite und Tiefe des Fachgebiets .Laufbahn-Entscheidungen fallen meistens während des Studiums.Weder medizinische Fakultät noch Wissenschaftsministerium haben die notwendigen Schritte eingeleitet.
Der zweite Faktor,der zur Abwanderung von in NRW ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten beiträgt, sind die weit unter dem Bundesdurchschnitt liegenden Ausgaben pro Versicherten für die ambulante Versorgung in NRW, was die Landesregierung nach der Honorarreform 2009 mit diesem Ergebnis wiederholt auf Bundesebene angegriffen hat-ohne Erfolg!
Im Effekt verschwinden Versichertengelder und Ärzte aus NRW . Die ersten Leidtragenden: Patienten und Hausarztpraxen in zunehmender Unterzahl."

29.03.2017

 

Statement des Vorsitzenden des oberbergischen Hausärzteverbandes (Video) zur Podiumsdiskussion mit Landesgesundheitspolitikern beim Nordrheinischen Hausärztetag in Köln: "Erschreckend die Darstellung des Lehrbeauftragten f. Allgemeinmedizin Dr. Kottmann (CDU) an der Uni Köln , die als größte medizinische Fakultät in NRW keinen Lehrstuhl für Allgemeinmedizin hat , dass die Allgemeinmedizin an der Uni Köln ein Hundehüttendasein führt. Dieses Thema muss angegangen werden!"

Video-Statement Dr. Krolewski

25.03.2017

Die Blutspenden im Oberbergischen sind laut Hilferuf des Deutschen Roten Kreuzes dramatisch eingebrochen.

Der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes will mit Aushängen in den Praxen auf die Situation aufmerksam machen und ruft zu Bluspenden auf. Bluspenden retten Leben! Zum DRK.

25.03.2017

Zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge zur Gründung der
Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft auf dem Weg zu einem
geeinten Europa erklärt Dr. Krolewski als Vorsitzender  des Oberbergischen Hausärzteverbandes:


" Ohne Europa und die damit verbundene ,auf den
Menschenrechten und den Grundlagenverträgen basierende,
Europäische Union wären weder Oberberg noch das oberbergische
Gesundheitswesen so vielfältig, wie sie sind.
Nicht nur die Institutionen, sondern die vielfältigen Menschen
und Kulturen prägen das Gesicht und das Miteinander in dem
Einigungsprozess der letzten Jahrzehnte. Das Gesundheitswesen
bildet in denen, die dort arbeiten, eine weltoffene Gesellschaft
ab und behandelt gem. dem ethischen Auftrag alle Menschen gleich.


Wenn auch aktuell der Zusammenhalt in der EU in kritischen Belastungsproben ist und der Einigungsprozess stagniert: die
Mehrzahl der Menschen in Deutschland und Europa steht hinter der
Idee eines vereinten Europas. Dieses zielt letztlich auf eine
politische Union und auf gleiche politische und soziale Rechte der Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union bei Freizügigkeit ab und dient damit  ebenfalls der Zukunft der europäischen Jugend . Nur mit einer politischen Union sind wir im gemeinsamen europäischen Lebensraum den Aufgaben der Zukunft gewachsen, während Nationalismus,Abschottung und Absagen an eine weltoffene Gesellschaft nicht nur diesen Lebensraum Europa bedrohen, sondern in den daraus resultierenden aggresssiven Mechanismen und Feindbildern Menschen bedrohen und krank machen, wie die Geschichte mahnend lehrt."

 

21.03.2017

Das in Lindlar gestartete Tele-Landarztmodell wird noch in diesem Jahr auf den Weg gebracht. Der Initiator Dr. Thomas Aßmann , 2. Vorsitzender des oberbergischen Hausärzteverbandes , erklärt, dass ab 01.05.2017 in NRW und Bayern Praxen sich registrieren lassen können und ab 01.07.2017 das Projekt an den Start geht.

20.03.2017

 

Diskussionsveranstaltung mit Gesundheitsministerin Barbara Steffens in Gummersbach zum Thema "Gesundheitsversorgung-heute und in Zukunft" . Auf dem Podium mit der Ministerin, dem Vorstandsvorsitzenden der AOK Rheinland/Hamburg G.Wältermann, dem Geschäftsführer von Klinikum Oberberg S.Klein, der Ärztlichen Direktorin der KAtholischen Kliniken Oberberg Dr. O.Eggert und dem Leiter eines u.a. in der palliativen Pflege engagierten Pflegedienstes U.Söhnchen gibt der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes Stellungnahmen zur Situation und den Aussichten der Hausärzte ab.

Berichte in der "Oberbergischen Volkszeitung" und

"Oberberg-aktuell"

 

Ein Kurzbericht von Dr. Krolewski:

 

"Ministerin Steffens beschreibt in ihrem Statement die demographische Entwicklung,Arbeit mit knappen Personalressourcen und notwendiger Aufhebung der Sektoren in der Planung.
Sie wünscht,dass die Akteure ihre Kompetenzen vernetzen.
Angeregte Diskussion mit den anwesenden Bürgern,die unsere Anti-Regressaktivitäten lobten und neugierig auf unsere Lösungskonzepte waren.,Ein anwesender Bürgermeister brachte die Zusammenarbeit mit dem Hausärzteverband zur Sprache.

Ich habe in zwei Statements auf die Bedeutung der Hausarztmedizin,die eigene Lösungskompetenz und die eigene Wissenschaftlichkeit hingewiesen und die Folgen,wenn Hausarztpraxen wegfallen durch den "Dominoeffekt" mit Auswirkungen auf alle Bereiche sowie die Bedeutung der jahrzehntelangen hausärztlichen Betreuung zusammen mit qualifizierten Mitarbeitern .Die Notwendigkeit bestünde,in konzertierten Aktionen bereits an den Unis den Nachwuchs für diese Tätigkeit zu gewinnen. Die Bedeutung der hausarztzentrierten Versorgung (Verträge zwischen den Krankenkassen und dem Hausärzteverband) auch für die Entwicklung später zu realisierender Hausarztzentren mit flexiblen Arbeitszeitmodellen und die notwendigen Größenordnungen habe ich dargestellt als Ergebnis der eigenen oberbergischen Analysen. Ebenfalls habe ich angesprochen,dass die Kölner Hausärzte nicht mehr verdienen als die oberbergischen und die Orientierung an einer Stadtpraxis durch das städtische Leben bedingt sei,wobei die städtische Lebensqualität aber zunehmend durch hohe Preise und schlechtere Umweltfaktoren abnehme .Ein mit den Kommunen zu entwickelndes Portfolio zum Leben und Arbeiten im Landkreis mit attraktiven Arbeitsstrukturen sei die Zukunfts-Aufgabe.  Die betriebswirtschaftliche Grundlage für die zukunftsfähigen hausärztlichen Strukturen in guter Kooperation mit Fachärzten (Exkurs auf "Versorgungslandschaften") sei nur in der hausarztzentrierten Versorgung des Hausärzteverbandes mit den Kassen gegeben,im Honorarsystem des Einheitlichen Bewertungsmaßstabes  und der Honorarverteilung der KAssenärztlichen Vereinigungen nach den gesetzlichen BEstimmungen und der seit 2009 nicht aufgehobenen Honorarbeteiligung von NRW sei eine finanzielle Unterdeckung von ca. 19 v.H.vorhanden. Darunter leiden auch andere Fachgruppen.
Erwähnung der positiven Erfahrungen in BaWü.: 1 Mio. Versicherte der AOK in Hausarztverträge eingeschrieben mit hoher Patienten- und Arzt-Zufriedenheit, weniger Krankenhausbehandlungen und wirtschaftlich positiven Ergebnissen für die Krankenkasse bei gleichzeitig besserer Bezahlung der Ärztinnen und Ärzte."
 

22.02.2017

Die heutige Mitgliederversammlung des oberbergischen Hausärzteverbandes stärkte den Vertretern von "Haus- und Kinderärzten Oberberg" im Kreisstellenvorstand der KVNO den Rücken. Die nächsten inhaltlichen Schritte wurden besprochen.

Das Bündnis der Haus- und Kinderärzte von Radevormwald bis Waldbröl arbeitet zusammen und wird die gemeinsamen Interessen und inhaltlichen Positionen weiterentwickeln."Auf diesem Weg lassen wir uns nicht durch eine gegen uns organisierte knappe Mehrheit unter Mißachtung der Wahlergebnisse abbringen",so der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes.

02.02.2017 Der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes veröffentlicht eine Pressemitteilung zu den Vorgängen im Kreisstellenvorstand der KVNO.

30.01.2017 Unter Mißachtung der Wahlergebnisse für die "Haus- und Kinderärzte Oberberg" (35,8% als stärkste Liste) bei den KV-Wahlen 2016 und nach Verweigerung von Verhandlungen (dazu hatte auch die Mitgliederversammlung des Hausärzteverbandes Oberberg in 12/2016 aufgerufen) werden durch knappe Mehrheit von Fachärzten (2 Vertreter) und ermächtigten Krankenhausärzten (1 Vertreter) und zwei Minderheitslisten (jeweils 1 Vertreter) ohne Sachargumente und Berücksichtigung der Wahlergebnisse die 3 gewählten Vertreter der "Haus- und Kinderärzte Oberberg" ( Dres. med. Schlechtingen,Banek,Blettenberg)  vom Vorsitz der Kreisstelle und Vertretung der Kreisstelle gegenüber der Bezirksstelle ausgeschlosssen.

Dr. Krolewski: "Hier handelt es sich um einen klaren Affront, Verweigerung einer Zusammenarbeit , Mißachtung der Wahlergebnisse und der inhaltlichen Arbeit der letzten Jahre des Hausärzteverbandes in den wichtigen Themenfeldern Notdienstreform, Regressen und Honorarsituation und der Kooperationsangebote in der Wahlaussage unserer Liste, beschlossen durch die Mitglieder des Hausärzteverbandes in Zusammenarbeit mit den Kinderärzten. Wer das mißachtet, beschädigt seine Glaubwürdigkeit und Vertrauen in seine Arbeit, insbesondere da keine sachlichen Argumente oder zugrundeliegende Beschlussfassungen vorgelegt wurden. Die Mitglieder des oberbergischen Hausärzteverbandes werden zu diesen Vorgängen und den Konsequenzen in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beraten. Glücklicherweise verhalten sich die Mehrheit der Fachärzte,Krankenhausärzte und Psychotherapeuten in der neuen Vertreterversammlung der KVNO in Düsseldorf anders und haben mit der "Hausarztliste" ein breites Bündnis geschlossen. In Oberberg scheinen die Uhren anders zu ticken, aber wir haben bislang keine Erkenntnisse, dass eine Mehrheit der Fachärzte und Krankenhausärzte dieses von den Vertretern der Facharztliste im Kreisstellenvorstand gezeigte Verhalten billigt oder unterstützt."

Hausarztpraxis mit HZV verbessert deutlich die Liquidität bei progredienter Patienteneinschreibung

03.12.2016 Gegenüber einer rein nach EBM (KVNO) abrechnenden Hausarztpraxis kann die Liquidität einer Hausarztpraxis mit Teilnahme an der Hausarztzentrierten Versorgung und zunehmender Patienteneinschreibung gegenüber dem Indexjahr 2011 deutlich erhöht werden mit Steigerung der Investitionsmöglichkeiten, Mitarbeiterqualifikation und notwendiger Rücklagenbildungen. Damit werden die Voraussetzungen für zukunftsfähige Hausarztstandorte geschaffen

03.11.2016

Bei der zweieinhalbstündigen Mitgliederversammlung werden nach Vortandsbericht zu den Themen KV-Wahlen, Regresse, Hausarztzentren (aktueller Stand) und Notdienstreform diskutiert.

Die Beschlussfassungen sind in der Rubrik "Mitgliederversammlungen/Beschlüsse" dokumentiert.

03.10.2016

Die Fallwerte in den Verträgen zur Hausarztzentrierten Versorgung zwischen Hausärzteverband und Krankenkassen für Einzelpraxen sind 30 v.H. höher als in der KV-Abrechnung. Somit kommen mehr Versichertengelder in der hausärztlichen Versorgung an und sichern eine zukünftige hausärztliche Versorgung.

Zu den Einzelheiten s. Hausarzt-NEWS-Oberberg vom 03.10.2016

22.-23.09.2016 Dr. Krolewski nimmt als nordrheinischer Delegierter an der Bundesversammlung des deutschen Hausärzteverbandes teil.

Es findet in geschlossener Sitzung eine Aussprache zum Projekt "Hausarztzentren" statt. Das Projekt soll in veränderter Form fortgeführt werden. Im Oberbergischen werden in den kommenden Wochen die offenen Fragen geklärt und die neuen Erkenntnisse zu betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen , möglichen Rechtsformen , fehlenden Allgemeinärzten auf dem freien Arbeitsmarkt und Kooperationen. Die Ergebnisse werden den Mitgliedern des oberbergischen Hausärzteverbandes am 03.11.2016 bei einer Mitgliederversammlung präsentiert.

06.08.2016 Bei den Auszählung zur KV-Wahl 2016 ergibt sich folgendes Ergebnis:

Die vom oberbergischen Hausärzteverband und den oberbergischen Kinderärzten gemeinsame Liste "Haus- und Kinderärzte Oberberg" erringt mit Abstand die meisten Stimmen und wird im künftigen Kreisstellenvorstand der KV Nordrhein mit 3 Sitzen vertreten sein.

Eine Anerkennung der gemeinsam geleisteten Arbeit der vergangenen Jahre im Anti-Regress-Kampf und zur Notdienstreform durch die Wähler.

Auch bei den Wahlen zur Vertreterversammlung der KV Nordrhein konnte die "Hausarztliste" zulegen und wird künftig mit 9 Mitgliedern in der Vertreterversammlung vertreten sein, darunter der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes Dr. Krolewski.

"Das ist eine gute Grundlage, mit kooperationswilligen anderen Fraktionen stabile Mehrheitsverhältnisse zu schaffen und die hausärztlichen Interessen besser in der KVNO zu vertreten und entsprechend in den Ausschüssen vertreten zu sein." so der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes.

06.07.2016

Auf Einladung des Bürgermeisters der Gemeinde Reichhof trägt der Vorsitzende des oberbergsichen Hausärzteverbandes in der Reichshofer Ratssitzung zum Projekt "Hausarztzentren" vor. Dr. Krolewski analysiert die hausärztliche Versorgungssituation in Reichshof im Zusammenhang mit den Nachbargemeinden. In den kommenden Jahren werden, so die Analyse , bei weiterem Wegfall von Hausarztpraxen im Süden des oberbergischen Kreises einschließlich von Bergneustadt und dem Südosten von Gummersbach in einem Gebiet mit fast 100.000 Einwohnern die herausgebildeten Versorgungsstrukturen zunehmend unter Druck geraten und Einbrüche in der wohnortnahen Versorgung von chronisch Kranken und Schwerkranken erfolgen. Das bundesweite Projekt , mit einer hausärztlichen Genossenschaft als Trägergesellschaft für Hausarztzentren  tätig zu werden aufgrund der neuen gesetzlichen Grundlage , bietet die Chance, auch für Oberberg Fachärzte für Allgemeinmedizin oder hausärztlich tätige Internisten für attraktive Anstellungsverhältnisse zu gewinnen. Die Konzeptphase soll im Juli 2016 abgeschlosssen werden. Entscheidend dafür ist aufgrund der grundlegenden Beschlussfassung des Deutschen Hausärzteverbandes von April 2016 die Beschlussfassung zur Umsetzung und die Realisierung im Oberbergischen als Pilotregion in Zusammenarbeit mit den Kommunen wie z.B. Reichshof.

Der Folienvortrag in der Ratssitzung.

 

29.06.2016

Der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes trägt auf Einladung der Gemeinde Nümbrecht im Hauptausschuss zum Projekt "Hausarztzentren" vor. Der aktuelle hausärztliche Versorgungsgrad in Nümbrecht beträgt 58 Prozent und gibt Anlass zur Sorge.

22.06.2016

Interessierte Zuhörer in Waldbröl bei der Informationsveranstaltung des Hausärzteverbandes zum Zukunftsprojekt "Hausarztzentren", welches die hausärztliche Versorgung wohnortnah zukunftsfähig gestalten und sowohl Hausärzten, die Nachfolger suchen, als auch jungen Hausärzten, die unter guten Arbeitsbedingungen in Teams angestellt arbeiten wollen, sehr gute Arbeitsbedingungen und berufliche Chancen bieten soll und schnell in den nächsten Monaten an den Start gehen wird. Ein Pressebericht.

30.05.2016

Der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes Dr. Krolewski berichtet auf Einladung der Gemeinde Morsbach im Sozialausschuss ausführlich zum Projekt "Hausarztzentren" und den Möglichkeiten zur Sicherung der hausärztlichen Versorgung in Morsbach. Ein Pressebericht

 

18.05.2016

 

Der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes

Dr. Krolewski berichtet im Ausschuss für Gesundheit und Notfallvorsorge des Oberbergischen Kreises zum aktuellen Stand des Projektes "Hausarztzentren" des Deutschen Hausärzteverbandes und aller Einrichtungen der Hausärzteverbandsgruppe gegen den Hausärztemangel mit Oberberg als Modellregion.

Informationen erfolgen ebenfalls an die oberbergischen Hausärzte, die Kreisstelle der KVNO und den Vorstand der KVNO.

Die Folien zum Vortrag

29.04.2016

Neuwahl des Vorstandes des Hausärzteverbandes Nordrhein e.V. bei der Delegiertenversammlung des Landesverbandes in Köln:

Der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes kandidiert auf einen der vier Beisitzerplätze und wird einstimmig gewählt.

Damit kann die bisherige themenorientierte Arbeit zu wichtigen hausärztlichen Fragestellungen, Organisation und Vorantreiben neuer Strukturen gegen den Hausärztemangel, Notdienstreform, Anti-Regress-Kampf u.a. weiterhin in guter Vernetzung mit der Hausärzteverbandsgruppe auf Landes- und auch Bundesebene  gut eingebracht werden.

21.04.2016

 

Hausärztlicher Qualitätszirkel Oberberg-Mitte am 21.04.2016 zu der sich verschärfenden hausärztlichen Versorgungssituation im Südkreis:

Auszug aus dem Protokoll:

 
"Im Zeitraum Januar bis Juni 2016 werden in den Südkreisgemeinden Reichshof,Morsbach,Waldbröl und Nümbrecht mehr als 10 v.H. der Hausarztpraxen ohne Nachfolger wegfallen und der Versorgungsgrad z.B. in Morsbach auf 45 v.H. fallen und in
Reichshof auf 60 v.H. unter Anwendung der Bedarfsplanungsrichtlinien auf die jeweilige
Kommune.
 
Befragte Hausarztpraxen haben erklärt, dass ihre individuellen
Bewältigungsmöglichkeiten (Kapazitätserhöhung, Finden von angestellten Ärzten,Nachfolgern) erschöpft sind.
Bei Verschärfung der Situation werden unversorgte
Patienten und darunter akut oder chronisch Schwerkranke herumirren und zu einer Notwendigkeit effektiver und massiv belastender Triage-Maßnahmen im Anmeldebereich
von Hausarztpraxen führen.

Um diese Situation abzuwenden, bedarf es gemeinsamer Anstrengungen. Es werden die Grundsatzbeschlüsse des Hausärzteverbandes zu Konzepten zu hausarztgeführten
Einrichtungen (Hausarztzentren) vom 16.04.2016 angesprochen, die jetzt im Wettlauf gegen die Zeit operativ aufgrund neuer gesetzlicher Möglichkeiten entwickelt und demnächst den Kollegen und der Öffentlichkeit in allen konkreten Aspekten vorgestellt
werden sollen, spätestens nach der Sommerpause.
Die neuen Modelle sollen sowohl abgebenden Hausarztpraxen als auch dem ggfs. an Anstellungsverhältnissen
interessierten Nachwuchs (geregelte Arbeitszeiten,Vereinbarkeit von Beruf und Familie) attraktive Bedingungen bieten.
Die bestehenden Hausarztpraxen im Oberbergischen
stellen wohnortnahe und von der Bevölkerung gewünschte Versorgungschwerpunkte mit hohen Fallzahlen dar und können deshalb unter Entwicklung attraktiver Arbeitsbedingungen wirtschaftlich geführt werden.
Der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes ist in die operative Entwicklung eingebunden und es wird mit hoher Priorität im gesamten Verband an den Konzepten und ihrer Umsetzung gearbeitet bei einstimmiger Beschlussfassung durch die Delegierten aller Landesverbände des Deutschen Hausärzteverbandes bei der Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes am 15./16.04.2016 in Freiburg i. Br..
Die Realisierung dieser Konzepte wird für die Zukunft der hausärztlichen Versorgung im Oberbergischen Kreis entscheidend sein, da es sonst absehbar zu Szenarien der
Unterversorgung und massiven negativen Auswirkungen auf den ambulanten und stationären Versorgungsbereich kommen wird, der als „Domino-Effekt“ durch den oberbergischen Hausärzteverband seit 2013 beschrieben wurde."

 

 
 

 

 

Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes 15./16. April 2016 in Freiburg

15./16. April 2016

 

Der Vorsitzende des oberbergischen Hausärzteverbandes Dr. Ralph Krolewski nimmt als Delegierter für den Nordrheinischen Hausärzteverband an der Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes in Freiburg i. Br. teil.

 

Die Delegierten aller Landesverbände stimmen einstimmig für ein vom Bundesvorstand vorgeschlagenes Modell zur Entwicklung hausarztgeführter Hausarztzentren nach den neuen gesetzlichen Möglichkeiten.

Dr. Krolewski spricht sich in einem Statement deutlich für das Konzept aus, da z.B. auch im Oberbergischen Kreis die individuellen Möglichkeiten der Hausarztpraxen , hausärztliche Verstärkung oder Nachfolger im notwendigen Umgang zu finden , erschöpft sind. "Wir benötigen vom gesamten Verband und seinen Organisationen getragene Lösungen und Umsetzungsstrategien im Wettlauf gegen die Zeit."

Eilmeldung: Ergebnisse der Vertreterversammlung am 08.04.2016

Stopp der Notdienstreform

Unserer Fraktion "Die Hausarztliste" gelang es, durch Antrag eine Mehrheit für einen eigenen Tagesordnungspunkt "Notdienstreform" zu erreichen.

Nachdem der Vorstand Dr. Potthoff zu den offenen Fragen und auch Problemen in der Modellregion Bonn-Rhein-Sieg
berichtet hatte , bestritten wir ca. 80 Prozent aller Debattenbeiträge und forderten auch angesichts der fehlenden
laufenden Berichterstattung des Vorstandes im Notdienstausschuss, Unklarheiten über die operative Aufstellung des
Vorstandes und Umgang mit möglichen Dependancen von Notdienstpraxen, Wirtschaftlichkeitserwägungen etc.
ein Moratorium für die laufende Notdienstreform, um  weiteren Schaden abzuwenden und sich  mit neuem "Personaltableau"
nach den Wahlen für neue Lösungsinitiativen neu aufzustellen. Zukunftsfähige Lösungen wird es nur in einer engene Zusammenarbeit zwischen VV,Vorstand und Kreisstellen unter Einbindung der Ärztekammer geben.

Der von uns eingebrachte und von andern VV-Mitgliedern unterstützte Antrag fand dann eine klare Mehrheit und lautet:

"Der Vorstand der KV Nordrhein wird aufgefordert, in allen Planungsbereichen bis Ende 2016 keine weiteren Änderungen
in der allgemeinen ärztlichen und fachärztlichen Notdienststruktur vorzunehmen, mit Ausnahme von Änderungen, die von betroffenen Kreisstellen
mehrheitlich unterstützt werden und den bisher getroffenen Beschlüssen der Vertreterversammlung der KV Nordrhein entsprechen."



Richtgrößenvereinbarung und Wirtschaftlichkeitsprüfungen

Zum Thema Regresse hat unsere Fraktion einen eigenen Tagesordnungspunkt beantragt und ist mit zwei Anträgen in die Versammlung gegangen, die ich mit einer offensiven Anklage an das nordrheinische Regress-System mit inzwischen gerichtlich bescheinigter untergesetzlicher Willkür durch
Nicht-Prüfung der beantragten individuellen Praxisbesonderheiten einbrachte:


1) Antrag auf Kündigung der Richtgrößenvereinbarung und Ablösung durch sozialverträgliche Verfahren


2) Prüfung der bisherigen Verfahren durch unabhängige ärztliche Gutachterkommission und ggfs. Entschädigung der betroffenen Kollegen

 

Begründung:

In einem inzwischen rechtskräftigen Urteil des LSG NRW (LSG NRW, AZ: L 11KA 116/13)
ohne erfolgte Revisionsbeschwerde durch den beklagten Beschwerdeausschuss Nordrhein
wurde im Rahmen einer Einzelfallentscheidung der Regressbescheid des Beschwerdeausschusses zurückgewiesen aufgrund der unzulässigen Einschränkung der Rechte der Vertragsärzte im Verfahren vor dem Beschwerdeausschuss durch die Richtgrößenvereinbarung , die  durch den Vorstand der KVNO mit den Krankenkassen abgeschlossen wurde.

In der Urteilsbegründung wird aufgeführt:

"Der Senat hat bereits erhebliche Bedenken, ob die Bestimmung der Praxisbesonderheiten
in §5 Abs. 3 und 4 RgV 2010 rechtmäßig ist. Sie weicht von der dargestellten Definition, wie
sie sich aus der Rechtsprechung ergibt, erheblich ab.......Den Vertragspartnern der RgV fehlt die Rechtsmacht, den Begriff "Praxisbesonderheiten abweichend von den durch die
Rechtsprechung präzisierten Vorgaben des §106 SGB V zu definieren."

Wir sehen in dem zitierten Urteil eine Bestätigung, dass der Beschwerdeausschuss in Nordrhein aufgrund einer nicht rechtmäßigen Richtgrößenverordnung die geprüften Vertragsärztinnen und  Vertragsärzte in eine massive Nachteilsposition gebracht hat und sehen die Antragsinhalte als sofortige und notwendige Konsequenz an. Mit auf Abschreckung ausgerichteten Prüfverfahren muss Schluss sein !



Im mündlichen Vortrag habe ich u.a. auf die Situation der Pädiater hingewiesen, die unter Regressdrohungen Heilmittelverordnungen bei behinderten Kindern einschränken, wie der Obmann der oberbergischen Pädiater im letzten Gesundheitsausschuss des Oberbergischen Kreises im "Haus Früher Hilfen"
dargelegt hat und wir aufzeigen konnten, dass nur 10 v.H. der behandelten Kinder aufgrund schwerster Entwicklungsstörungen als Praxisbesonderheit anerkannt werden.

Eine pädiatrische Praxis , die 26 behinderte Kinder über dem Fachgruppendurchschnitt behandelt, kommt aktuell noch automatisch in die Regressmühle. Diese völlig unethischen Prüfungsgrundsätze mit inzwischen bestätigter untergesetzlicher Willkür mit nicht-ärztlichen Mehrheiten im Beschwerdeausschuss und der darin begründete Bruch der gem. unserem Berufsgelöbnis geltenden Verpflichtungen unter Wahrung der Grundsätze des Weltärztebundes (Autonomie und Selbstverwaltung:
Wirtschaftlichkeitsprüfung von Arzten nur durch ärztliche Gremien ; Deklaration von Neu-Delhi 2009) wurden von mir nochmals öffentlich deutlich kritisiert.



Abstimmungsergebnis: Antrag 1: angenommen,

Antrag 2 : Vorstandsüberweisung !

 




Dr.med. Ralph Krolewski




          08.04.2016

 

 

21.01.2016

 

Der Vorstand des Hausärzteverbandes Nordrhein weist auf eine wesentliche gerichtliche Niederlage des nordrheinischen Regress-Systems vor dem LSG NRW hin: das Gericht sieht die Richtgrößenvereinbarungen zwischen den Vorständen der Krankenkassen und der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein als unzulässige Einschränkung der gesetzlichen Bestimmungen zur Prüfung der beantragten Praxisbesonderheiten an.

Näheres dazu bei "Hausarzt-NEWS Oberberg Januar 2016":

 

Hausarzt-NEWS Oberberg Januar 2016

 

26.09.2015

 

Außerordentliche Vertreterversammlung der KVNO zur neuen Notdienstordnung mit einstimmiger Beschlussfassung zur mit der Ärztekammer Nordrhein konsentierten Fassung.

Dr. Krolewski als Mitglied der Vertreterversammlung betont den Erhalt des Gestaltungsrechts der Kreisstellen und fordert in der Folge die Kreisstelle der KVNO in Oberberg und der Ärztekammer in Oberberg auf, die Vorschläge des oberbergischen Hausärzteverbandes als Grundlagenmodell für die künftige Gestaltung und die Strukturen des Notdienstes aufzugreifen:

 

- Erhalt der Wipperfürther Notdienstpraxis zu Kernzeiten

- Verdoppelung der 1,5 Notdienstfahrzeuge für Oberberg an den

  Wochenenden und Feiertagen zwischen 10 und 22 Uhr

- effektive Einsatzsteuerung durch die Arztrufzentrale

 

 

24.09. bis 25.09.2015

 

Dr. Krolewski nimmt als Delegierter für den Hausärzteverband Nordrhein am Deutschen Hausärztetag in Berlin teil.

Näheres dazu in den "Hausarzt-NEWS Oberberg Oktober 2015"

 

24.09.2015

Dr.Aßmann entwickelt als Pilotpraxis telemedizinische Anwendungen zur Betreuung von Patienten zu Hause gemeinsam mit dem Hausärzteverband.

Ein Pressebericht dazu...

 

03.09.2015

Vertreterversammlung der KVNO: Die Umsetzung eines BSG-Urteils in der künftigen Satzung der KVNO muss zur Berücksichtigung von Fraktionen führen, eine Forderung der "Hausarztliste" gegenüber der "Beutedemokratie"  der fachärztlichen Mehrheiten seit 2012 erhält damit höchstrichterliche Unterstützung.

 

 

 

24./25. April 2015: Frühjahrsversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes in Frankfurt

Der Bundesvorsitzende U. Weigeldt beschreibt in seinem Bericht zur Lage die aktuelle Situation und die Herausforderungen.

 

Die Politik will die hausärztliche Versorgung stärken. Gerade an den Universitäten sind Anstrengungen erforderlich, um das anfängliche Interesse von 40% der Medizinstudenten für Allgemeinmedizin zu erhalten und auszubauen und zu verhindern, dass dieses zum Ende des Studiums auf 10% sinkt.

 

Zur Hausarztzentrierten Versorgung merkte Weigeldt an:

 

"Seit der Jahrtausendwende, also mittlerweile gut 15 Jahre, bemühen wir uns nun um eine Versorgungsalternative, die trotz erheblicher Widerstände unaufhaltsam zur bundesweiten Flächendeckung wächst. Die HZV ist heute schon für GKV-Versicherte und Hausärzte eine nicht mehr wegzudenkende Wahlalternative. Nach Baden-Württemberg,Bayern und einigen bundesweiten Verträgen,ist nach dem jüngsten Schiedsspruch in NRWauch das bevölkerungsreichste Bundesland kassenartenübergreifend am Start.Während wir uns in Baden-Württemberg mit der AOK, aber auch der Bosch-BKK, ohne gesetzlichen Druck einvernehmlich vertraglich verständigen konnten, sehen wir in Bayern nachwie vor einen inzwischen kaum noch nachvollziehbaren Widerstand der dortigen AOK-Führung und haben bis vor kurzem auch in NRW mit allen erdenklichen Widrigkeiten kämpfen müssen. Heute muss ich deshalb einmal die Kolleginnen und Kollegen aus NRW ausdrücklichhervorheben, die trotz etlicher Linsengerichtsangebote über fast acht Jahre konsequent fürdie HZV gekämpft haben und dabei auf viel Honorar verzichten mussten. Dabei sind dieHonorare aus dem Kollektivvertrag bekannt niedrig. Umsomehr freue ich mich über den erkämpften Erfolg!"

 

 

 

 

21.03.2015

Die Versammlung der Ärztekammer Nordrhein lehnt die Beschlüsse der KVNO vom 11.02.2015 zur Notdienstreform ab und bietet der KVNO an, eine zukunftsfähige Reform mitzuentwickeln.

Die bisherigen Beschlüsse ließen viele Betroffene draußen vor.

"Die Bürger wollten sich auch in Zukunft darauf verlassen können, dass in zumutbarer Entfernung in der bewährt hohen Qualität die notwendige ärztliche Versorgung zur Verfügung steht. Die niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte erwarteten für ihr hohes Engagement eine effektive und effiziente Organisation des Notfalldienstes, bei leistungsgerechter Honorierung."

 

"

Die Kammerversammlung forderte den Kammervorstand auf,

  • sorgfältig zu prüfen, welche Änderungen sich aus den von der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein am 11. Februar 2015 gefassten Beschlüssen und deren weiterer Konkretisierung im Einzelnen für die Gemeinsame Notfalldienstordnung von Ärztekammer Nordrhein und Kassenärztlicher Vereinigung Nordrhein und für die Organisationspläne in den einzelnen Kreisstellen ergeben würden,
  • die Auswirkungen dieser Änderungen auf die Erreichbarkeit und die Versorgungskapazität des allgemeinen wie des fachärztlichen ambulanten ärztlichen Notfalldienstes in den einzelnen Regionen zu analysieren,
  • Dienstbelastung und Kostenfolgen für die ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzte zu bewerten,
  • die Konsequenzen für die Inanspruchnahme der Notfallambulanzen der Krankenhäuser sowie des öffentlichen Rettungsdienstes zu prüfen,
  • regionale Besonderheiten in die Bewertung einzubeziehen und dabei die Einschätzung der Kreisstellenvorstände und Bezirksstellenausschüsse zu berücksichtigen,
  • die Wirtschaftlichkeit veränderter Strukturen zu bewerten und dabei zu berücksichtigen, dass Verlagerungseffekte, die zu einer Schwächung der Regelversorgung führen würden, vermieden werden müssen. In diesem Zusammenhang sind auch die am 1. April 2015 in Kraft tretenden Änderungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab zu berücksichtigen."

Zur Mitteilung der Ärztekammer zur Beschlussfassung....

 

 

19.03.2015

Der Vorstand des Hausärzteverbandes im Oberbergischen Kreis

veröffentlicht eine eigene Untersuchung zu Indikatoren für kritische Engpässe im Fahrdienst durch die geplante Notdienstreform.

Zur Veröffentlichung...

 

 

 

 

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Bundesdelegiertenkonferenz des Deutschen Hausärzteverbandes 25.-26.09.13 in Berlin

Deutscher Hausärztetag in Berlin 25.-26.09.2013

U.Weigeldt beim Bericht zur Lage

Diskussion zu den Vorgängen zum neuen Hausarzt-EBM

Als Delegierter für den Landesverband Nordrhein nahm Dr. Krolewski an der Bundesdelegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes und am Deutschen Hausärztetag teil.

 

Nach dem Bericht zur Lage des Bundesvorsitzenden U.Weigeldt gab es ausführliche Diskussionen insbesondere zum neuen Hausarzt-EBM, den der Hausärzteverband bereits seit Veröffentlichung der Entwürfe eindeutig ablehnte. Verschärft wird die Situation dadurch, dass der neue EBM trotz der massiven Kritik am 01.10.13 gestartet werden soll bei gleichzeitiger Ankündigung der VV der KBV, ihn zum 01.01.14 wieder auszusetzen, wenn auf Nachforderungen durch die Krankenkassen nicht eingegangen werden sollte. Der Antrag dazu wurde u.a. durch die Vertreter der KV Nordrhein Brautmeier,Fischbach und Gassen eingebracht, obwohl die Vertreterversammlung der KVNO am 13.09.13 eine Ablehnung beschlossen hatte.

Die Vorgänge in der KBV zum Hausarzt-EBM wurden mit Empörung diskutiert.In der Debatte sprach sich Dr.Krolewski deutlich dafür aus, die Kritik am Hausarzt-EBM nicht auf die hausärztliche Vorsitzende der KBV Regina Feldmann einzuengen und zu personalisieren, sondern die gesamte KBV inklusive der Mehrheit der Vertreterversammlung der KBV für diese Fehlleistungen verantwortlich zu machen. Im Juni 2013 hatte die KBV beschlossen, den einzelnen KVen Datensätze zur Simulation zur Verfügung zu stellen und die Ergebnisse in den Beschlussfassungen zu berücksichtigen. Erst am 13.09.13 hatte Herr Brautmeier,Vorstand der KVNO, die Vertreterversammlung der KVNO über die massiven Verwerfungen und den verminderten Leistungsbedarf informiert.

Waren diese katastrophalen Auswirkungen der KBV bereits bekannt oder wann wurden sie dorthin übermittelt ? Diese völlig nebulösen Verhältnisse, die nun zu Attacken auf Frau Regina Feldmann führten , erinnern daran, dass bereits früher massive Angriffe auf Hausarztvertreter in der KBV erfolgten. Aus eigener Erfahrung beschrieb U.Weigeldt dieses System der Ausgrenzung hausärztlicher Interessenvertretung in der KBV. In der Konsequenz wurde die Forderung durch den Vorstand des Deutschen Hausärzteverbandes erhoben, dass in Zukunft die Versorgungsebenen ihre Bereiche eigenständig verantworten und deshalb auch das alleinige Stimmrecht dazu erhalten sollen.

Klare Forderungen an die Politik

Eindeutige Botschaften an die kommende Bundesregierung:

 

Nachdem bereits der Bundesvorsitzende in seinem Bericht zur Lage die Politik eindringlich aufgefordert hatte, die hausarztzentrierte Versorgung nachhaltig zu unterstützen, beschloss  der 36. Deutsche Hausärztetag mit überwältigender Mehrheit einen vom Bayerischen Hausärzteverband eingebrachten Forderungskatalog an die künftige  beschlossen, „um die Stellung der Hausarztmedizin in Deutschland weiter zu stärken und stabile und nachhaltige Rahmenbedingungen für die Hausärztinnen und Hausärzte und den hausärztlichen Nachwuchs zu schaffen".


Insgesamt acht Kernpunkte enthält der Forderungskatalog:

  • Stärkung der eigenständigen hausärztlichen Tarif- und Vertragsautonomie im Rahmen von Selektiverträgen;
  • Abschaffung der Refinanzierungsklausel im §73b Abs. 5a SGB V bei Beibehaltung der Pflicht der Kassen zum Abschluss von Hausarztverträgen;
  • Schaffung einer gesetzlichen Regelung zur Zuverlässigkeit von rein hausärztlichen MVZ im SGB V;
  • Förderung der Etablierung von Ordentlichen Lehrstühlen für Allgemeinmedizin an allen medizinischen Fakultäten;
  • Förderung der Einführung eines Pflichtquartals Allgemeinmedizin im Rahmen der Weiterbildung;
  • finanzielle Förderung und Unterstützung der allgemeinmedizinischen PJ-Studenten;
  • Abschaffung des Numerus Clausus als alleiniges Zugangskriterium für das Medizinstudium und
  • staatlich garantierte Förderung der finanziellen Unterstützung von Ärztinnen und Ärzten in Weiterbildung.


 

 

 

Statements von Politikern beim Deutschen Hausärztetag

Mehrere Bundestagsabgeordnete von CDU,SPD und GRÜNEN waren der Einladung zum Deutschen Hausärztetag gefolgt.

In  Redebeiträgen gaben Prof. Karl Lauterbach, MdB- SPD, und Karl Josef Laumann, MdL-CDU klare Statements für die Hausärzte ab.

 

Prof. Lauterbach: "Die Arbeit der Hausärzte ist mir besonders wichtig."

Lauterbach wies darauf hin, dass die Hausarztverträge einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung der Ausgaben im Gesundheitswesen geleitet haben.

Die Hausärzte hätten gezeigt, dass sie intelligente und gut funktionierende Honorarverteilungssysteme entwickeln können,"auch ohne Hilfe der Kassenärztlichen Vereinigungen".

Lauterbach erklärte, sich persönlich für ein Ende der Arzneimittelregresse einsetzen zu wollen.

Laumann: "Viel zu wenig Leute haben erkannt, dass ein Gesundheitswesen ohne eine ausreichende Zahl von Hausärzten nicht funktionieren kann"

 „Ein Land wie Deutschland darf nicht zulassen, dass wir nicht genügend Hausärzte in der Fläche haben“, unterstrich der ehemalige Landesgesundheitsminister.

 „Ich weiß natürlich schon, dass es in der Politik manchmal so war, dass auch diejenigen, die ein CDU-Parteibuch hatten, sehr stark die Facharztschiene gesehen haben und nicht immer die Hausarztschiene. Aber ich glaube schon, dass ich aus meiner Zeit als Gesundheitsminister in NRW sagen darf, dass wir die Hausärzteschiene sehr hoch gehalten haben. Auch die KVen wären gut beraten, wenn sich nicht ständig mit Ihrer Fachärzte-Mehrheit die Hausärzte tyrannisieren“ wurde Laumann dann deutlich.

In einem persönlichen Gespräch wurde er anschließend noch auf die Verhältnisse in der KVNO hingewiesen, die seine Sicht bestätigten.

Zahlreiche Initiativen des Hausärzteverbandes

An die HzV angekoppelte Versorgungslandschaften werden verhandelt

Derzeit bereits 4 Mio. eingeschriebene Versicherte bundesweit in der hausarztzentrierten Versorgung.

 

Aktuell bundesweit 4.419 ausgebildete VerAH.

 

Das IhF als größter Anbieter qualifizierter und unabhängiger hausärztlicher Fortbildungen. Die "practica" in Bad Orb wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vom IhF ausgerichtet mit mehr als 1.200 Teilnehmern.

 

"Perspektive Hausarzt" als Internet-Plattform zur Praxisvermittlung und Möglichkeit für Kommunen, sich dort für interessierte Hausärztinnen und Hausärzte zu präsentieren.

 

Die jetzt ins Leben gerufene gemeinnützige Stiftung "Perspektive Hausarzt" ist der Nachwuchsförderung gewidmet.

 

Der "Hausarzt" wird ab 2014 zu einem Publikationsorgan der mm medienservice GmbH, an der der Hausärzteverband mit einem Anteil von 51% beteiligt ist . Die Zeitschrift wird in Papierform und als e-paper erscheinen.

 

 

Der größte ärztliche Berufsverband in Europa entwickelt viele Initiaven für die deutschen Hausärztinnen und Hausärzte und eine moderne hausärztliche Versorgung.

 

Im September 2014 wird  der Deutsche Hausärzteverband den "Internationalen Hausärztetag" in Bonn ausrichten.

 

Hier finden Sie uns

Hausärzteverband Oberbergischer Kreis

Korrespondenzadresse:

Praxis Dr.Krolewski

Dümmlinghauser Str. 76
51647 Gummersbach

Kontakt

Tel.

 

+49 2261 59840

 

e- mail:

hausaerzte-oberberg@gmx.de

 

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