Hausärzteverband Oberbergischer Kreis
Hausärzteverband Oberbergischer Kreis

Klimawandel und Gesundheit:      Ein Thema, welches uns alle angeht, und die Bedingungen auf der Erde bestimmen wird, abhängig von unserer Einsicht und Handlungsbereitschaft !

Aktuelle Literaturempfehlungen und Angaben dazu

1. Ökologischer Fußabdruck im Gesundheitswesen (Mai 2019, Autoren von PIK und Humboldt-Universität)


https://iopscience.iop.org/article/10.1088/1748-9326/ab19e1/meta#erlab19e1s3

2. Auswirkungen von Hitzewellen auf die Gesundheit in Deutschland:
a)s. Bundesgesundheitsblatt ,Mai 2019>:
Schätzung hitzebedingter Todesfälle in Deutschland zwischen 2001 und 2015



https://link.springer.com/article/10.1007%2Fs00103-019-02932-y


b) s. vom BMG finanzierte Studie „Untersuchung des Einflusses von Hitze auf Morbidität - Forschungsvorhaben der Universität Duisburg-Essen“ mit Daten von Versicherten der AOK während der Hitzewelle 2015 in mehreren Regionen, darunter aus Nordrhein: Aachen,Nörvenich,Düsseldorf,Köln,
Bonn,Essen,Oberbergischer Kreis


https://www.bundesgesundheitsministerium.de/fileadmin/Dateien/5_Publikationen/Gesundheit/Be
richte/Hitze_u._Morbiditaet_Abschlussbericht.pdf


c) Hitzeaktionspläne zur Minderung von Morbidität und Mortalität:


-Handlungsempfehlungen des BMU von 03/2017


https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschutz/hap
_handlungsempfehlungen_bf.pdf


-Hinweise von WHO Europe zur Prävention hitzebedingter Gesundheitsschäden
für unterschiedliche Zielgruppen auf Deutsch:


- https://www.bmu.de/fileadmin/Daten_BMU/Download_PDF/Klimaschut
z/hap_handlungsempfehlungen_bf.pdf


(Bitte beachten: vom BMU veröffentlicht !)


-Kernelemente der Handlungsempfehlungen in einem Stufensystem für Institutionen im Gesundheitswesen (eigene Zusammenfassung):


https://www.dropbox.com/s/faocj582tp689ix/Hitzeaktionsplan%20Krankenha
us.docx?dl=0


- Monitoring 2019 (Bericht der Bundesregierung im Rahmen der
Klimaanpassungsstrategie, 28 beteiligte Behörden) s. Kapitel „Menschliche Gesundheit“


https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikati
onen/das_monitoringbericht_2019_barrierefrei.pdf


3) Klimawandel und Gesundheit bei den COP-Verhandlungen nicht
berücksichtigt. Eigene Berichte zu den Special Summits der WHO im Rahmen der Weltklimakonferenzen von Katowice (2018) und Madrid (2019)


a) zur COP24 (Bericht im BÄ und auf Homepage des oberbergischen
Hausärzteverbandes):
https://www.hausaerzte-oberberg.de/klimawandel-undgesundheit/
weltklimagipfel-cop24-in-katowice-kattowitz/


b) zur COP25 (Bericht auf eigener Homepage; demnächst auf Englisch im Newsletter von WONCA (Global Family Doctors):
https://www.hausaerzte-oberberg.de/klimawandel-undgesundheit/
weltklimagipfel-cop25-in-madrid/


4. Subventionen für die fossile Industrie (Quelle Weltbank):


https://www.imf.org/en/Publications/WP/Issues/2019/05/02/Global-Fossil-
Fuel-Subsidies-Remain-Large-An-Update-Based-on-Country-Level-Estimates-
46509


5. Planetare Gesundheit :


Es handelt sich um ein neues Forschungsgebiet , welches den Zusammenhang zwischen der menschlichen Zivilisation und den lebenserhaltenden natürlichenErdsystemen im Anthropozän darstellt und Handlungsempfehlungen für
„Gesunde Menschen auf einem gesunden Planeten“ entwickelt.
Neben dem Publikationsorgan in der Lancet-Gruppe „Lancet-Planetary Health“
(s. Quellen) hat sich weltweit eine Planetary Health Alliance in 63 Ländern mit mehr als 160 Organisationen gebildet mit jährlichen Treffen, zuletzt im September 2018 in San Francisco. Klimatologische Forschungen z.B. von PIK
und dem Stockholm Resilience Center zu den „Planetary Boundaries“ fließen
mit ein, verbunden mit den Ergebnissen der Erdsystem-Forschung und von Global Disease-Burden-Untersuchungen. Führende Forschungseinrichtungen befinden sich in London und in den USA. In Berlin wurde gemeinsam von PIK und Charité ein erster Lehrstuhl für „Planetare Gesundheit“ eingerichtet und
mit Prof. Sabine Gabrysch, vormals Lehstuhl für Global Health in Heidelberg besetzt. Prof. Gabrysch hat in 2018 einen ersten deutschsprachigen Artikel im DÄ veröffentlicht.
Es gibt enge Verbindungen zur WHO und Lancet Countdown.
Bei den Global Family Doctors ist eine Working Party of the Environment eingerichtet, in der ich seit 03/2018 mitarbeite. Andere Teilnehmer sind mit der Planetary Health Alliance eng verbunden wie z.B. Prof. Sir Andrew Haines, London School of Hygiene and Tropical Medicine, Dr. Courtney Howard, Präsidentin von CAPE,Kanada, und Prof. Enrique Barros, Brasilien, der die Arbeitsgruppe leitet. Im März 2019 hat die Working Party einen Aufruf zum
Handeln zu Planetarer Gesundheit an alle Hausärzt*innen weltweit
veröffentlicht, den ich mit Kolleg*innen ins Deutsche übertragen habe, einen komplexen Text, der ebenfalls die Interventionsebene im primärärztlichen Handlungsfeld beinhaltet. Die Planetare Gesundheit beinhaltet einen Paradigmenwechsel, indem sie über die Betrachtung der individuellen Gesundheit und von Public Health hinaus den Blick erweitert auf die großen
Zusammenhänge und somit zur UN-Agenda 2030 passt.


Quellen:
a) Lancet-Planetary Health :https://www.thelancet.com/journals/lanplh/home


b) Planetary Health Alliance:


https://www.planetaryhealthalliance.org/planetary-health


c) Prof. Sabine Gabrysch im DÄ:


https://www.aerzteblatt.de/treffer?mode=s&wo=17&typ=16&aid=201358&s=gabrysch


d) Planetary Boundaries (deutsche Darstellung des BMU):


https://www.bmu.de/themen/nachhaltigkeit-internationalesdigitalisierung/
nachhaltige-entwicklung/integriertes-umweltprogramm-
2030/planetare-belastbarkeitsgrenzen/


e) Aufruf zum Handeln zu Planetarer Gesundheit (WP-ENV; WONCA) (deutsche Fassung):


https://www.dropbox.com/s/a60idp64tyw81hv/WONCA-ENVDeclaration%
20on%20Planetary%20Health%202019%20%20GERMAN%20VERS
ION.pdf?dl=0


6. Kritische Situation der Umwelt insgesamt mit Auswirkungen auf die Gesundheit. Der große Bericht zum aktuellen Zustand der Umwelt von mehr als 200 Wissenschaftlern bei der Weltumweltkonferenz in Nairobi in 03/2019:
GEO-6 (Global Environmental Outlook) sowie der Darstellung von Pfaden zu einem gesunden Planeten mit gesunden Menschen:


https://www.unenvironment.org/global-environment-outlook


Darstellung der Bedeutung des GEO-6 -Berichts für Deutschland durch das Umweltbundesamt:


https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/texte_24-2019_geo-6_hintergrund_final.pdf


7. Die Bedeutung von Frauen für den Themenbereich „Klimawandel“
Hierzu findet sich neben den vielen Ausführungen im Rahmen der
Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 eine prägnante Zusammenfassung beim UNFCCC, verantwortlich für die Überwachung der Klimaabkommen und der
Vorbereitung und Durchführung der Weltklimakonferenzen. Diese UN-Organisation mit Patricia Expinosa an der Spitze befindet sich in Bonn.
https://unfccc.int/gender


Gummersbach, den 11.01.2020
Dr.med. Ralph Krolewski
Facharzt f. Allgemeinmedizin
-Psychotherapie-
Dümmlinghauser Str. 76
1. Vorsitzender Hausärzteverband im Oberbergischen Kreis
Vorstand Hausärzteverband Nordrhein e.V.
Global Family Doctors
Klimawandel und Gesundheit e.V.
51647 Gummersbach
Tel. (02261) 59840
Fax (02261) 59981

10.04.2019  KLIMAKRISE

 

1. Der Zusammenhang zwischen der sich anbahnenden Klimakrise und nicht nur der individuellen Gesundheit, sondern der Public Health ist eklatant und durch die Arbeiten internationaler Forschungsgruppen und Feldbeobachtungen zusammenfassend durch die WHO bei der COP24 in Katowice dargestellt. Die Gesundheitssysteme werden kritisch belastet werden.


2. Eine eingeschränkte Sichtweise zu Zuständigkeiten nach SGB V hilft nicht weiter und wird der Gefahrensituation nicht gerecht !


3. Die Gefahren der gesamten Umweltsituation, beschrieben durch den Global Environment Outlook der Weltumweltversammlung von UNEP in März 2019 sind zu berücksichtigen und die Darstellung des Umweltbundesamtes zur deutschen Situation dazu.


4. Hitzewellen mit Exzessmortalität und zunehmende Allergien mit dem Klimawandel als Teiber stellen schon jetzt zunehmende Belastungen dar. Der Anteil der Kinder mit Asthma wird auf bis zu 50% ansteigend eingeschätzt.


5. Die Zeit zum Handeln für die deutsche Ärzteschaft nach den WMA- Empfehlungen ist da!

Hinsichtlich der Gefahrensituation muss für das Erreichen der Klimaneutralität bis 2030 wie in anderen Ländern und der Initiative der 40 größten Städte ((40C) mit 800 Mio. Einwohnern das Ziel einer maximalen Erderwärmung von 1,5 Grad mit weltweiten Maßnahmen einer "großen Transformation" aktiv und umfassend angestrebt werden.
Jenseits dieser 1,5-Grad-Grenze drohen nicht-lineare Instabilitäten der Erdsysteme, ein Zusammenbruch der Ökosysteme bis 2080 u.a. durch das Artensterben und ein vielfacher weltweiter Tod !

Deutschland ist keine Insel.

Die Handlungsebenen für die Ärzteschaft sind in den WMA-Emofehlungen und dem von der WHO empfohlenen "Call to act" niedergelegt.

Das CO2-Budget zum Halten des 1,5 Grad-Zieles ist in 2030 abgelaufen und der Umkehrpunkt (Peak) muss spätestens 2020 erreicht werden.

 

6. Rein individuelle Verhaltensänderungen reichen nicht aus ! Der individuelle ökologische Fußabdruck kann dadurch um maximal 3 t CO2 pro Jahr gesenkt werden ( vegane Ernährung, geringe Wohnfläche, Erniedrigung der Raumtemperatur, Fortbewegung nur zu Fuß oder mit dem Rad), also maximal 25-30 Prozent in Industrieländern. Der Treiber für den Klimawandel sind die Produktions- und Energieprozesse der auf Kohle, Öl und Gas aufbauenden industriellen Ökonomie, dazu Agrobusiness mit 90 Prozent des gesamten Wasserverbrauchs, vorwiegend für Fleischproduktion und Nahrungsmittel für Fleischproduktion, und massive Abfallproduktion, die alle Umweltsysteme (Luft,Wasser,Boden) kritisch belastet. Das Einrichten einer "grünen" Ökonomie auf dem Boden erneuerbarer Energien, nachhaltiger Transport- und Ernährungssysteme und Kreislaufwirtschaft sowie Stärkung der Schwellen- und Entwicklungsländer und Reduktion der Treibhausgase um > 90 Prozent bis 2035 ("Klimaneutralität") ist die Voraussetzung, einen gesunden Planeten für gesunde Menschen zu erhalten und das Überschreiten kritischer Kipp-Punkte zu vermeiden.

Die von der Weltbank beschriebenen direkten und indirekten Subventionen für die Kohle-,Öl- und Gasindustrie nach dem PAris-Abkommen steht dem entgegen ( in 2017 5,7 Billionen US-Dollar !).

 

Die deutsche Übersetzung der Zusammensetzung des IMF-Papiers von 05/2019 lautet:

 

"In diesem Papier werden Schätzungen der Subventionen für fossile Brennstoffe für 191 Länder aktualisiert, die als Kraftstoffverbrauch multipliziert mit der Differenz zwischen bestehenden und effizienten Preisen (d. h. Preisen, die durch Lieferkosten, Umweltkosten und Einnahmenerwägungen garantiert werden) definiert sind. Weltweit blieben die Subventionen mit 4,7 Billionen US-Dollar (6,3 Prozent des globalen BIP) im Jahr 2015 hoch und werden für 2017 mit 5,2 Billionen US-Dollar (6,5 Prozent des BIP) prognostiziert. , Russland (551 Mrd. USD), die Europäische Union (289 Mrd. USD) und Indien (209 Mrd. USD). Etwa drei Viertel der weltweiten Subventionen sind auf inländische Faktoren zurückzuführen - die Reform der Energiepreise liegt daher weitgehend im nationalen Interesse der Länder -, während Kohle und Erdöl zusammen 85 Prozent der weltweiten Subventionen ausmachen. Eine effiziente Preisgestaltung für fossile Brennstoffe im Jahr 2015 hätte die globalen Kohlenstoffemissionen um 28 Prozent und die Todesfälle durch Luftverschmutzung durch fossile Brennstoffe um 46 Prozent gesenkt und die Staatseinnahmen um 3,8 Prozent des BIP erhöht."

Quellen :

1)https://www.bayerisches-aerzteblatt.de/inhalte/details/news/detail/News/who-konferenz-zu-klimawandel-und-gesundheit-katowicekattowitz-polen-2018.html

2) https://www.who.int/globalchange/publications/COP24-report-health-climate-change/en/

3)https://www.unenvironment.org/resources/global-environment-outlook-6

4) https://www.umweltbundesamt.de/publikationen/veroeffentlichung-des-6-globalen-umweltberichts-geo

5)https://www.klivoportal.de/DE/Home/home_node.html

6) https://www.globalfamilydoctor.com/groups/WorkingParties/Environment.aspx

 

7) https://www.imf.org/en/Publications/WP/Issues/2019/05/02/Global-Fossil-Fuel-Subsidies-Remain-Large-An-Update-Based-on-Country-Level-Estimates-46509

 

8) https://youtu.be/eHb4CZlAfGQ

Quellen zu den Themen "Klimawandel","Klimawandel und Gesundheit", "Agenda-2030" international und national, wissenschaftliche Arbeiten und Institute finden sich hier.

DIE UHR TICKT ! Das verbleibende CO2-Budget für die Welt , damit die 1,5-Grad-Erwärmungsgrenze nicht überschritten wird: im März 2019 noch 8 Jahre und 9 Monate!

Zur CO2-Uhr des Mercator-Instituts.

Die Flagge mit den Nachhaltigkeitssymbolen (Sustainable Goals) des Zukunfstpakts der Weltgemeinschaft ist aus New York eingetroffen.

22.09.2018

 

Eine bahnbrechende Resolution zu "Klimawandel und Gesundheit" im World Conference Center in Bonn (alter Bundestag), eingebracht durch den Vorsitzenden des Oberbergischen Hausärzteverbandes bei der Delegiertenversammlung des Deutschen Hausärzteverbandes und mit großer Mehrheit (107 JA; 1 NEIN; 2 Enthaltungen) verabschiedet .

 

Ein Bericht von Dr. Krolewski:

"Um 12:10h stimmte das Parlament des Deutschen Hausärzteverbandes , die Delegiertenversammlung aller Landesverbände, der von Dr. Ralph Krolewski eingebrachten Resolution "Gesundheit und Klimawandel" mit großer Mehrheit bei 1 Gegenstimme und zwei Enthaltungen zu.

 

Dr.Krolewski:"Es war schon etwas Besonderes, an diesem Ort im alten Plenarsaal des Bundestages die in Oberberg erarbeitete Resolution einzubringen , im Hausärzteverband eine an den Nachhaltigkeitszielen orientierte Agendapolitik zu entwickeln , in Schulterschluss mit den 50.000 britischen Kolleginnen und Kollegen in einem breiten Bündnis mit weltweitem Sachverstand zu gehen und damit im Gesundheitswesen ein Zeichen zu setzen. Am Ende einer bereits drei Stunden laufenden Tagesordnung zu berufspolitischen Themen und vor Ende des Internationalen Hausärztetages hatte ich 3 Minuten Zeit, die Resolution hinsichtlich ihrer Bedeutung darzustellen. Es gab eine hohe Aufmerksamkeit und noch vier unterstützende Statements von anderen Delegierten, die die Wichtigkeit betonten, sich auch zu grundlegenden Angelegenheiten jenseits der Tagespolitik zu kümmern.Als dann das große Votum kam und der Internationale Hausärztetag zu Ende ging, habe ich mich erst einmal an den Rhein gesetzt und die Atmosphäre auf mich wirken lassen.


Hinter mir flatterten die Flaggen von Europa, von Deutschland und der UN an den Fahnenmasten.400 m weiter das frühere Abgeordnetenhaus und jetzt Sitz u.a. von UNFCCC, die weltweit die Umsetzung der Klimaverträge überwachen, sozusagen die Therapieüberwachung für den Planeten Erde.
Das verbleibende Zeitfenster ist eng, eine Generation noch bis 2050 !Bis dahin entscheidet sich das Schicksal unserer Lebensgrundlagen und die Natur verhandelt nicht! Auf den Tweed des UN-Generalsekretärs zum Climate Action Summit habe ich dann noch von Bonn aus geantwortet. Entscheidend ist jedoch, was wir alle auf den Weg bringen und am Wichtigsten wird sein, eine nachhaltige Lebensweise zu entwickeln und das wird auch die gesündeste sein"

 

 

 

Hier finden Sie uns

Hausärzteverband Oberbergischer Kreis

Korrespondenzadresse:

Praxis Dr.Krolewski

Dümmlinghauser Str. 76
51647 Gummersbach

Kontakt

Tel.

 

+49 2261 59840

 

e- mail:

hausaerzte-oberberg@gmx.de

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hausärzteverband Oberbergischer Kreis