Hausärzteverband Oberbergischer Kreis
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OBERBERGISCHE HAUSARZT-NEWS 24.11.2021

 

Steigende Inzidenzen und die Frage, ob Containment noch gelingt oder die Kontrolle über die Pandemie verloren wird.

 

Im Gesundheitsausschuss des Kreises lagen heute diese Fragen auf dem Tisch. Ab morgen soll wieder Bundeswehr zur Verstärkung im Gesundheitsamt eingesetzt werden. Zu den Diskussionen wird es morgen eine Presseberichterstattung geben.

 

In den am Wochenende aufgebauten Impfstellen des Kreises in Hückeswagen, Gummersbach und Waldbröl wurden bis 03.12.21 bereits 11.500 Impftermine vergeben.

 

Impfkapazität in den Hausarztpraxen in Oberberg nach eigenen Ermittlungen (Umfrage) und Abgleich mit den Zahlen der KVNO bei einem gemeinsamen Treffen mit Vorsitzenden der Kreisstellen der Ärztekammer und der KV beim Landrat: aktuell ca. 5.000 pro Woche in einer Zeit, in der ebenfalls bis zum Anschlag noch gegen Influenza geimpft wird.

Ab Januar wird es eine höhere hausärztiche Impfkapazität bei Wegfall der Influenza-Impfugen möglich sein.

 

90 Hausarztpraxen von 150 im Oberbergischen Kreis impfen aktuell gegen SARS-CoV2, d.h. ca. 20 v.H. weniger als Anfang 2021.

 

Was auch immer die Gründe sind: es sind zu wenig impfende Praxen !

 

Wenn das Impfgeschehen nicht zunimmt, werden wir die fünfte Welle im März 2022 erleben und Lockdowns. Die gesamte Gesellschaft wird weiter Schaden nehmen.

Deshalb ist die Frage, mit welcher Zielsetzung treten wir an ? Wenn in Sao Paulo in Brasilien mit extrem heterogener BEvölkerungsstruktur 90 Prozent inzwischen geimpft wurden und die Intensivstationen frei von Covid-19 sind nach einer verheerenden Situation vor einigen Monaten: Was hindert uns eigentlich ,durchzustarten und das gesamte Impfpotenzial zu entwickeln zusammen mit Fachärzt*innen (die müssen auch ran!) und Werksärzt*innen und entschieden für Impfungen einzutreten, denn uns wird vertraut.

 

Das von uns ermittelte oberbergische Impfpotenzial beträgt ab Januar zwischen 64.000 und 74.000 Impfungen pro Monat zzgl. Sonderimpfaktionen. In diesem Szenario wird eine hohe Durchimpfungsrate bis Ende Februar 2022 zu erreichen sein, was den Weg freikämpft in eine entspanntere Zukunft. Impffachleute der Charité haben gerade darauf hingewiesen, dass die Immunität durch Impfung erheblich besser ist als durch die Infektion mit ihrer Üebrsterblichkeit und Organkomplikationen und Spätfolgen und verheerender Ausbreitung zu 78 Prozent in ungeimpften häuslichen Gemeinschaften durch die Delta-Variante.

Wir können viel gewinnen, wenn wir jetzt mobilisieren, und wir verlieren viel Zukunft, wenn wir es nicht tun ! Es ist höchste Zeit !

 

Mit dieser Überzeugung handelt der Vorstand des oberbergischen Hausärzteverbandes und definiert entsprechende Kernbotschaften und ruft ebenfalls auf, die Widerstände zu bearbeiten und Falschinformationen und verzerrenden Darstellungen zu Impfstoffen,Impfungen und dem SARS-CoV2-Virus entgegenzutreten.

 

Wir treten ebenfalls dafür ein, allen Geimpften und allen zur Impfung Motivierten mit auf den Weg zu geben: "Setzt Euch überall für Impfungen ein und erklärt, warum Ihr Euch impfen lasst, was euch am Herzen liegt." Viel zu lange ist eine geballte Informations- und Kommunikationskampagne begleitend zu den Impfungen versäumt worden.

 

 

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