Hausärzteverband Oberbergischer Kreis
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PRESSEMITTEILUNG 29.04.2021

PRESSEMITTEILUNG 29.04.2021

 

Falsche Ängste und Panikmache sowie fehlende auf den Fakten basierende Aufklärung und asymmetrische Verteilung der Covid-19-Impfstoffe gefährden das schnelle Fortschreiten in der Impfgeschwindigkeit und benachteiligen jüngere Menschen mit chronischen Erkrankungen !

 

Aktuell kommt es in Hausarztpraxen, die  von der Landesregierung mit AstraZeneca-Impfstoff und BionTec-Impfstoff ausgestattet  werden und nach den Empfehlungen der ständigen Impfkommission die unter 60-jährigen mit BionTec-Impfstoff impfen und den über 60-jährigen die Impfung mit dem AstraZeneca-Impfstoff anbieten, bei  älteren Patienten häufig zu  Absagen einer Impfung mit AstraZeneca mit der Folge, dass sich viele an das Impfzentrum wenden, welches ausschließlich mit dem BionTec-Impfstoffauf Weisung der Landesregierung impft.
 
Bei über 60-jährigen besteht nach den aktuellen Daten der Europäischen Arzneimittelzulassungsbehörde ein Risiko von 1 auf 100.000 für das Auftreten von Blutgerinnseln, die nach den Aussagen der Deutschen Gesellschaaft für Hämatologie und Transfusionswesen vom 23.03.21 nicht nur erkannt, sondern auch behandelt werden können.
 
Bei Jüngeren und insbesondere bei jüngeren Frauen ist dieses Risiko deutlich höher. Im Ergebnis wird durch das Verhalten in den  Impfzentren  jüngeren chronisch kranken Menschen eine nicht unbedeutende Zahl an Impfstoffen von BionTec damit  mitten in der dritten Welle entzogen ohne Vorteile für Senioren .
 
Ebenfalls das Nachsuchen von Senioren in den Impfzentren um Impftermine bei maximal dort parallel impfenden 12 Ärzt*innen gegenüber den ca. 600 Ärzt*innen und Mitarbeiter*innen in den oberbergischen  Hausarztpraxen, die Impfungen durchführen können, führt absehbar zu einer Verzögerung bei den Impfungen.
 
Dr. Krolewski, der Vorsitzende des Oberbergischen Hausärzteverbandes: "Das ist eine nicht zu verantwortende Situation ! Sowohl die asymmetrische Impfstoffverteilung als auch die fehlende Aufklärungsarbeit der verantwortlichen Stellen zu den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission und das das Abweichen der Impfstrategien in den Impfzentren führt zu einer unverantwortlichen  Verlangsamung  in der Impfgeschwindigkeit und zu Benachteiligungen der jüngeren Menschen mit chronischer Erkrankung nach der Corona-Impf-Verordnung absehbar in den kommenden vier Wochen !"
 

gez. Dr.med. Ralph Krolewski

 

 

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